Ex-US-Präsident

Bidens Krebs breitet sich aus – Sohn spricht über seinen Zustand

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von Damian Rausch

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Biden nennt Trump "Loser"

Videoclip • 01:04 Min • Ab 12


Joe Bidens Krebs hat sich nach Angaben seines Sohnes Hunter weiter ausgebreitet. Die Erkrankung verursacht dem 83-Jährigen Schmerzen und zehrt zunehmend an seinen Kräften.

Das Wichtigste in Kürze

  • Joe Bidens Prostatakrebs hat laut seinem Sohn Hunter in die Knochen gestreut und weitere Metastasen gebildet.

  • Der 83-Jährige leide unter Schmerzen, der Kampf gegen die Erkrankung sei für ihn "sehr kräftezehrend".

  • Biden hatte seine aggressive, aber behandelbare Krebserkrankung im Mai 2025 öffentlich gemacht.


Der Gesundheitszustand des früheren US-Präsidenten Joe Biden hat sich nach Angaben seines Sohnes Hunter verschlechtert. Der Prostatakrebs des 83-Jährigen habe sich auf die Knochen ausgebreitet und weitere Metastasen gebildet, berichtete Hunter Biden in einem Interview mit der BBC.

Die Erkrankung belaste seinen Vater inzwischen erheblich. Der Kampf gegen den Krebs sei "sehr schmerzhaft" und "sehr kräftezehrend", schilderte Hunter Biden. Die Auswirkungen der Krankheit machten seinem Vater schwer zu schaffen. "Es ist wirklich traurig, das mit anzusehen."

Trotz seiner Beschwerden versuche der frühere Präsident offenbar, sich wenig anmerken zu lassen. "Das Einzige, was ich über meinen Vater und seinen aktuellen Gesundheitszustand sagen kann, ist: Ich wünschte, er würde sich öfter beschweren", sagte Hunter Biden. Sein Vater sei weiterhin "der Mittelpunkt unserer Familie" und für ihn "der beste Vater, der beste Ehemann, der beste Großvater".

Biden hatte seine Krebsdiagnose im Mai 2025 öffentlich gemacht, wenige Monate nachdem er das Weiße Haus verlassen hatte. Sein Büro hatte die Erkrankung damals als besonders aggressiv und bereits weit fortgeschritten, zugleich aber als behandelbar beschrieben. Im Oktober wurde bekannt, dass der frühere Präsident mit Strahlen- und Hormontherapie behandelt wird.

Seit seinem Ausscheiden aus dem Amt im Januar 2025 zeigt sich Biden nur noch selten in der Öffentlichkeit. Ursprünglich wollte er bei der Präsidentschaftswahl 2024 erneut für die Demokraten antreten. Wachsende Zweifel an seiner körperlichen und mentalen Verfassung sorgten jedoch auch innerhalb seiner Partei für zunehmenden Druck.

Wenige Monate vor der Wahl zog Biden schließlich seine Kandidatur zurück. Für die Demokraten trat daraufhin seine damalige Vizepräsidentin Kamala Harris an, die sich bei der Wahl dem Republikaner Donald Trump geschlagen geben musste.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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