Zeitung empört

Victoria von Schweden erntet Kritikhagel – wegen ihrer Blicke bei Harald-Beerdigung

Aktualisiert:

von Michael Reimers

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Abschied von König Harald V. (9. September)

Videoclip • 01:41 Min • Ab 12


Victoria von Schweden reiste nach König Haralds Tod nach Oslo, um zu trauern. Ausgerechnet danach bekommt sie nun heftige Kritik – wegen ihrer Blicke während eines Gebets.

Es sollte ein Moment der Trauer und Anteilnahme sein – stattdessen wird er Victoria von Schweden nun zum Vorwurf gemacht. Wie das Magazin "Bunte" berichtet, steht die Kronprinzessin wegen ihres Auftritts bei der Trauerfeier für Harald von Norwegen plötzlich in der Kritik. Ihr werde "mangelndes liturgisches Bewusstsein" vorgeworfen – ausgerechnet in einer Woche, in der sie ihren engsten Freunden König Haakon und Königin Mette-Marit beistehen wollte.

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Der Vorwurf entzünde sich an der Gebetslesung, die Victoria während des Trauergottesdienstes übernommen habe. Laut norwegischen Medien hat die Kronprinzessin das Friedensgebet zwar souverän vorgetragen, dabei aber wiederholt Blickkontakt zur Trauergemeinde gesucht. Richtig wäre es hingegen gewesen, den Blick auf das Gebet oder in den Himmel zu richten, so die Kritik – schließlich richte sich ein solches Gebet an Gott, nicht an die Anwesenden.

Als Mitglied eines Königshauses mit engen Verbindungen zur Kirche hätte Victoria dieses Protokoll eigentlich kennen müssen, moniert das Blatt weiter. Pikant: Die Vorwürfe seien erst zwei Wochen nach der Beerdigung öffentlich geworden – ausgerechnet an dem Tag, an dem in Oslo auch Haralds Schwester, Prinzessin Astrid, zu Grabe getragen wurde.

In Norwegen wird ausgerechnet wegen der Beerdigung von König Harald V. Kritik an Victoria von Schweden laut. (Archivbild)

Bild: via REUTERS


Unterstützung erhält Victoria immerhin von kirchlicher Seite: Hofkaplan Michael Bjerkhagen bezeichnete laut "Bunte" die Kritik gegenüber der Zeitung "Dagen" als "albern". Gerade die Live-Übertragung des Gottesdienstes habe die gesamte Situation ohnehin verändert, gab er zu bedenken.

Victoria von Schweden und König Harald hatten ein sehr gutes Verhältnis. Der König war der Patenonkel von Kronprinzessin Victoria – sie nannte ihn schlicht "Onkel Harald". Nach seinem Tod beschrieb sie ihn als "innig geliebten Patenonkel – immer herzlich und warmherzig".

Beide Königshäuser sind zudem verwandt. Die Mutter von König Harald V. war die schwedische Prinzessin Märtha – damit besteht eine direkte familiäre Verbindung zwischen dem norwegischen und dem schwedischen Königshaus.



Verwendete Quellen:

Bunte: "Victoria von Schweden steht nach Beerdigung in Norwegen in der Kritik"

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