Am Abend wieder länger hell

Sommerzeit 2026: Wann werden die Uhren umgestellt?

Aktualisiert:

von Max Strumberger

Die Uhren werden bald wieder eine Stunde vorgestellt.

Bild: Oliver Berg/dpa


Die Sommerzeit beginnt in Deutschland Ende März. Hier erfährst du, was sich im Alltag ändert und welche Uhren man manuell umstellen muss.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wann: Die Sommerzeit startet 2026 am 29. März – die Uhr wird in der Nacht von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt.

  • Was ändert sich: Abends bleibt es länger hell, morgens ist es zunächst dunkler.

  • Ende: Die Rückkehr zur normalen Mitteleuropäischen Zeit erfolgt am 25. Oktober 2026, dann wird die Uhr wieder zurückgestellt.

Auch 2026 lässt sich die Zeitumstellung nicht vermeiden. Die Uhr wird Ende März von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt, die Abende bleiben länger hell, aber die Morgenstunden bleiben noch eine Weile dunkler. Wir erklären, warum es die Sommerzeit gibt, wie sie sich auf unseren Alltag auswirkt und welche Geräte sich automatisch umstellen.

Auswirkungen auf Körper und Technik

In Deutschland werden die Uhren am Sonntag, 29. März, umgestellt, wodurch die Nacht um eine Stunde verkürzt wird. Ab diesem Zeitpunkt ersetzt die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) vorübergehend die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Das Onlineportal "Südkurier" berichtet: Der Unterschied macht sich besonders im Alltag bemerkbar: Morgens bleibt es länger dunkel, dafür sind die Abende spürbar heller. Sonnenauf- und -untergang verschieben sich entsprechend.

Die Umstellung beeinflusst unseren Biorhythmus. Der Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen richtet sich eher nach dem Tageslicht als nach der Uhr. Daher kann die Umstellung zu kurzfristiger Müdigkeit am Morgen, Einschlafschwierigkeiten oder Konzentrationsschwäche führen. Diese Auswirkungen klingen in der Regel nach einigen Tagen ab.


Viele Geräte stellen sich mittlerweile automatisch um, darunter Smartphones, Radiowecker, Computer und internetfähige Haushaltsgeräte. Analoge Armbanduhren, Wanduhren und ältere Digitaluhren müssen jedoch weiterhin manuell umgestellt werden.

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Warum es die Sommerzeit gibt

Die Idee, das Tageslicht besser zu nutzen, reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Die Sommerzeit wurde jedoch erst im 20. Jahrhundert eingeführt, vor allem in Krisenzeiten, in denen die Energieressourcen knapp waren. In Deutschland wurde die Sommerzeit mehrmals eingeführt und wieder abgeschafft. Seit 1996 gilt in der Europäischen Union eine einheitliche Regelung mit Sommerzeit von Ende März bis Ende Oktober.

Der ursprüngliche Zweck bestand darin, durch den geringeren Bedarf an Beleuchtung Energie zu sparen. Studien zeigen jedoch, dass dieser Effekt heute kaum noch messbar ist, da die Einsparungen oft durch einen erhöhten Verbrauch für Heizung, Klimaanlagen oder elektronische Geräte ausgeglichen werden.

Die Sommerzeit endet 2026 am Sonntag, dem 25. Oktober, wenn die Uhr von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt wird. Deutschland kehrt dann zur normalen Mitteleuropäischen Zeit zurück.


Verwendete Quellen:

Südkurier: "Zeitumstellung 2026: Wann beginnt die Sommerzeit in Deutschland?"

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