Trauer um Ikone

Russische Handball-Legende Kokscharow tot aufgefunden

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

Kokscharow wurde nur 50 Jahre alt. (Archivbild)

Bild: Soeren Stache/dpa


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Die Handball-Welt trauert um einen Großen des Sports: Der russische Trainer und frühere Weltklassespieler Eduard Kokscharow wurde Berichten zufolge tot im Hotelzimmer gefunden.

Die internationale Handball-Welt trauert: Eduard Kokscharow ist im Alter von nur 50 Jahren gestorben. Das teilte sein Club Meschkow Brest in einer offiziellen Mitteilung mit. Angaben zur Todesursache machte der belarussische Verein zunächst nicht. Medienberichten zufolge sei Kokscharow tot in einem Hotelzimmer aufgefunden worden. Eine offizielle Bestätigung dazu gebe es bislang nicht.

Zahlreiche Titel mit Russland

Kokscharow hat über viele Jahre zu den herausragenden Persönlichkeiten des Welthandballs gezählt. Der in Krasnodar geborene Linksaußen prägte insbesondere die russische Nationalmannschaft. Mit ihr gewann er 1997 den Weltmeistertitel sowie bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Goldmedaille. Weitere Medaillen folgten: Silber bei der WM 1999, Silber bei der Europameisterschaft 2000 und Bronze bei den Spielen 2004 in Athen. Laut Verbandsangaben hat Kokscharow mehr als 200 Länderspiele bestritten und dabei über 1000 Tore erzielt. Bei internationalen Turnieren sei er mehrfach in die Allstar-Teams gewählt worden.

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Klub würdigt Kokscharow als prägende Persönlichkeit

Auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere blieb Kokscharow dem Spitzensport eng verbunden. Er arbeitete als Trainer und Funktionär und übernahm 2017 das Amt des russischen Nationaltrainers. Dieses hat er nach der Europameisterschaft 2020 niedergelegt. Seit 2023 war er Cheftrainer von Meschkow Brest. Der Verein würdigte ihn als außergewöhnlichen Sportler und prägende Persönlichkeit. Kokscharow habe den Club und den Handball nachhaltig beeinflusst und bleibe als Mensch und Trainer unvergessen, hieß es in der Mitteilung.

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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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