USA
Nächster Rücktritt im Team Trump: Geheimdienstchefin Gabbard wirft hin
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von dpa:newstime
Trump verliert Rückhalt in eigener Partei
Videoclip • 01:03 Min • Ab 12
Tulsi Gabbard ist Hauptberaterin von US-Präsident Donald Trump in nachrichtendienstlichen Angelegenheiten. Nun soll sie die Position aufgeben. Was dazu bekannt ist.
Das Wichtigste in Kürze
Tulsi Gabbard, wichtigste Geheimdienstberaterin von Präsident Trump, tritt zurück.
Ihr Mann leidet an einer seltenen Form von Knochenkrebs, weshalb sie sich aus der Politik zurückzieht.
In einem Brief an Trump bat sie um Entbindung von ihrem Amt zum 30. Juni.
US-Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard hat ihren Rücktritt angekündigt. Als Grund nannte sie eine seltene Form von Knochenkrebs, an der ihr Mann erkrankt ist, wie aus einem von ihr veröffentlichten Brief an Präsident Donald Trump hervorgeht. "Ich muss mich aus dem öffentlichen Dienst zurückziehen, um an seiner Seite zu sein und ihn in diesem Kampf voll und ganz zu unterstützen."
Sie wolle ihr Amt deshalb zum 30. Juni abtreten. Als Geheimdienstkoordinatorin steht Gabbard an der Spitze der US-Nachrichtendienste und fungiert als Hauptberaterin des Präsidenten in nachrichtendienstlichen Angelegenheiten. Sie hatte das Amt zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit Anfang 2025 angetreten. Trump dankte Gabbard in einem Post auf Truth Social für ihre "unglaubliche Arbeit" und wünschte ihrem Mann eine rasche Genesung.
Unterschiedliche Auffassungen zu Trump rund um Iran
Ihr Stellvertreter Aaron Lukas werde ihr Amt bis auf weiteres übernehmen. Unterschiedliche Auffassungen zu Trump rund um Iran, wie mehrere Medien berichten, war Gabbard vor ihrer Berufung in die US-Regierung entschiedene Gegnerin von Auslandseinsätzen des Militärs. Zwischen ihr und Trump gingen etwa die Meinungen rund um den Iran-Krieg auseinander. So hatte der Präsident betont, dass sie eine gemäßigtere Haltung zum Thema Urananreicherung vertrete als er. Das bedeute jedoch nicht, dass sie nicht für das Amt geeignet wäre, sagte Trump.
Weitere Tests von Stiftung Warentest:
Gabbard sieht keinen Wiederaufbau das Atomprogramms
Im Blickpunkt stand auch Gabbards Einstellung zur Frage, ob vom iranischen Atomprogramm eine direkte Bedrohung für die USA ausgehe - eine Behauptung, mit der Trump seinen Kriegseintritt begründete. Laut dem Sender PBS hatte Gabbard in einer schriftlichen Stellungnahme an einen Senatsausschuss erklärt, der Iran habe seit den Luftschlägen aus dem Sommer 2025 keine Anstrengungen unternommen, seine nuklearen Fähigkeiten wieder aufzubauen. Als sie während einer Anhörung im Kongress nach der direkten Bedrohung gefragt wurde, wich sie aus. "Der Einzige, der entscheiden kann, was eine unmittelbare Bedrohung darstellt und was nicht, ist der Präsident."
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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