Unteruhldingen

Niedrigwasser am Bodensee könnte historische Pfahlbauten zersetzen – ist das realistisch?

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von Christopher Schmitt

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Niedrigwasser: Was für Verbraucher jetzt teurer wird (13. August)

Videoclip • 01:09 Min • Ab 12


Seit Wochen wird Niedrigwasser am Bodensee gemessen. Hat dies möglicherweise Einfluss auf das Pfahlbau-Museum in Unteruhldingen?

Das Niedrigwasser des Bodensees fördert nicht nur versteckte Inseln zu Tage, sondern bedroht potenziell auch die originalen Pfahlbauten im Museum in Unteruhldingen. Wie der SWR berichtet, sind mittlerweile fast alle Pfahlbauten aufgrund des niedrigen Pegelstands sichtbar. Die Nachbauten erleiden hierdurch keinerlei Schaden. Doch auf die Beschaffenheit der Original-Pfähle könnte sich das Niedrigwasser auswirken – wenngleich sie noch vom Wasser geschützt liegen.

Gegenüber dem SWR betont Museumsdirektor Gunter Schöbel, dass die Luft die prähistorischen Pfähle im Bodenseekreis zersetzen könnte. Allerdings bestehe "kein Anlass zur Panik". Er mache sich keine Sorgen um die Holzpfähle aus der Bronzezeit. Auf jährliche Wasserspiegelschwankungen sei man ohnehin eingestellt. Allerdings ist sonst der Wasserspiegel im Winter am niedrigsten, für den Sommer sind solche Pegelstände ungewöhnlich.

Auch in den News:

Rhein und Donau ebenfalls von Niedrigwasser betroffen

Niedrigwasser ist nicht nur an Deutschlands größtem See ein Problem. Auch der Rhein meldete vor kurzem einen historischen Tiefstand. Vor wenigen Tagen wurde in der niedrigen Donau Weltkriegsmunition sichtbar.


Verwendete Quellen:

SWR: "Niedrigwasser am Bodensee: gefährlich für die originalen Pfahlbauten?"

Nachrichtenagentur dpa

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