Abgedeckte Dächer
Tornado in Fürstenwalde: Verletzte nach Extremwetter in Brandenburg
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Drei Verletzte nach Tornado in Brandenburg
Videoclip • 01:36 Min • Ab 12
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat einen Tornado im Osten Brandenburgs bestätigt. Nicht alle Einwohner:innen Fürstenwaldes blieben unverletzt, die Schäden sind immens. Warum der Bürgermeister trotzdem von "Glück im Unglück" spricht.
Umherfliegende Dachziegel, entwurzelte Bäume – und Verletzte: Der Bürgermeister von Fürstenwalde/Spree hat bestätigt, dass durch die Folge eines Tornados Menschen zu Schaden gekommen sind. Matthias Rudolph erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass zwei Menschen in einem Fahrzeug verletzt und in die Klinik eingeliefert wurden. Ihr Auto wurde von einem umstürzenden Baum getroffen. Rudolph sagte zudem, dass ein Mensch durch Glassplitter leicht verletzt wurde.
Expert:innen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) haben mittlerweile bestätigt, dass am Mittwoch (19. August) ein Tornado über ein Wohngebiet der Stadt im Osten Brandenburgs (Oder-Spree-Kreis) gezogen ist: "Bei dem Ereignis in Fürstenwalde handelt es sich unzweifelhaft um einen Tornado", so der DWD.
Der Bürgermeister von Fürstenwalde berichtet, der emotionale Schock bei den Betroffenen sei groß. Aufgrund der Schäden könnten einige Bürger:innen nicht zurück in ihre Wohnungen. Weiterhin dauerten die Aufräumarbeiten an.
Auch in den News:
Bürgermeister spricht von "Glück im Unglück"
Potenziell hätte wohl deutlich Schlimmeres passieren können. Rudolph zufolge wurde jedoch ein begrenztes Gebiet getroffen. Vor allem in einem Wohngebiet mit Mehrfamilienhäusern habe es Zerstörungen gegeben, unter anderem war das Dach einer Kita betroffen. Der Einschätzung des Bürgermeisters zufolge sei das Wetterereignis noch glimpflich abgelaufen, man habe "Glück im Unglück" gehabt. Es gebe zwar Verletzte, aber zumindest sei "niemand zu Tode gekommen".
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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