Seen, Flüsse, Küstengewässer
Neue Badesaison: Wie gut steht es um Deutschlands Gewässer?
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Wie sauber ist Deutschlands Wasser wirklich? Neue Daten liefern Antworten. (Symbolbild)
Bild: Foto: Stefan Sauer/dpa
Bei heißem Wetter suchen viele Abkühlung im Badesee oder im Fluss um die Ecke. Doch wie ist es um die Wasserqualität in den Badegewässern Europas bestellt? Eine neue Analyse liefert Antworten.
Die sommerliche Badesaison kann kommen: Die zum Schwimmen und Planschen einladenden Seen, Flüsse und Küstengewässer in Deutschland, Österreich und der Schweiz weisen fast flächendeckend eine ausgezeichnete Wasserqualität auf. Das geht aus einer jährlichen Analyse von mehr als 22.000 Badestellen in den 27 EU-Staaten, Albanien und der Schweiz hervor, die die Europäische Umweltagentur EEA in Kopenhagen veröffentlichte.
Die große Mehrheit der europäischen Bademöglichkeiten von den Küsten bis zu den Binnengewässern sei sicher zum Schwimmen, bilanzierte die EU-Behörde. Rund 85 Prozent der untersuchten Badestellen bescheinigte sie eine exzellente Wasserqualität, 96 Prozent erfüllten zumindest die EU-Mindeststandards.
Neun von zehn deutschen Badestellen mit exzellenter Wasserqualität
Die deutschen Badegewässer liegen dabei insgesamt erneut über dem Durchschnitt: 90,5 Prozent der knapp 2.300 analysierten Orte in der Bundesrepublik wiesen eine hervorragende Wasserqualität auf - das ist der achtbeste Wert unter den 29 beteiligten Ländern. Noch besser sieht es in Österreich (95,8 Prozent, Platz 4) aus, die Schweiz landete im Mittelfeld (83,1 Prozent, Platz 14).
Der Großteil der restlichen deutschen Badestellen bekam immerhin noch eine gute Qualität ausgestellt, nur neun fielen als mangelhaft durch. Für solche Orte rät die EEA zu Badeverboten, Warnhinweisen oder anderen Maßnahmen.
Der Bericht der Umweltagentur erscheint jährlich pünktlich zur sommerlichen Badesaison. Sie schaut dabei auf die Belastung der Gewässer mit Fäkalbakterien, die bei Menschen zu Krankheiten führen können.
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