Expertin ordnet ein
Warum Donald Trump das Vertrauen der US-Amerikaner verliert
Veröffentlicht:
von Christopher Schmitt:newstime
Rekordrede: Trump feiert sich selbst
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Viele US-amerikanische Wähler:innen glauben Donald Trump nicht mehr. Selbst bei seinen Kernthemen wird ihm nicht mehr viel zugetraut, berichtet eine US-Expertin.
Der große Knall ist ausgeblieben: Donald Trump hat bei seiner Rede zur "Lage der Nation" ("State of the Union") kaum Akzente setzen können – und auch ein klares Wahlkampfsignal an seine Republikaner blieb aus. Von einer erkennbaren Strategie war nichts zu hören. Auch für Politologin Cathryn Clüver Ashbrook blieb der mit Spannung erwartete Auftritt ohne sichtbaren Effekt. Der US-Präsident habe eher seine bisherige Politik verteidigt, die "ihm die Mehrheit der Amerikaner inzwischen nicht mehr goutieren", so die US-Expertin gegenüber NTV.
Laut Cathryn Clüver Ashbrook gab die Rede nicht den Nachrichtenwert her, der sich auf Social Media per Kurzclip zu Reichweite machen lässt. Stattdessen sprach Trump von einem angebrochenen "goldenen Zeitalter" – eine Aussage, die für viele Wähler:innen an Glaubwürdigkeit verliere.
Ganz grundsätzlich gilt: Trump hat ein Vertrauensproblem. So glaubten ihm "heute doppelt so viele Amerikaner nicht mehr das, was er verspricht - besonders bei Wirtschaft und Migration", erläuterte die US-Expertin im Gespräch mit NTV. Mit diesen Themen konnte der Republikaner sonst punkten. Doch das, was Trump als politischen Erfolg präsentiere, fühlten viele Amerikaner:innen nicht. Viele trauten ihm auch nicht mehr zu, in diesen Kernthemen seine Prioritäten durchzusetzen.
Expertin: "historische Koalition bröckelt"
Besonders skeptisch seien die Wählergruppen, deren Mobilisierung Trump noch als großer Erfolg angerechnet wurde, da sie für die Republikaner sonst schwer zu erreichen sind: Minderheiten und Nichtwähler:innen. Es darf bezweifelt werden, ob dieser historische Erfolg konserviert werden kann. Diese "historische Koalition" brösele laut Clüver Ashbrook auseinander.
Die Politologin führt aus, dass es zwar eine robuste Gesamtwirtschaft sowie einen starken Aktienmarkt gebe, darunter jedoch alles zusammenbreche. Die USA kämpfen mit einer hohen Arbeitslosigkeit und einer anhaltend hohen Kerninflation, in der Industrie gibt es massive Probleme. Das bekam Trump zuletzt auch schon in Umfragen zu spüren: Er verliert an Rückhalt.
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