Brad Pitt in der Hauptrolle
Letzter Tarantino-Film: "Fight Club"-Regisseur David Fincher mit an Bord
Veröffentlicht:
von dpaTarantino erklärte, er stehe unter großem Druck.
Bild: Charles Sykes/Invision via AP/dpa
Hollywood wartet bereits gespannt auf den letzten Streifen des Kult-Regisseurs Quentin Tarantino. Mit ins Boot hat er sich dafür den "Fight Club"-Macher David Fincher geholt.
Hollywoodstar Brad Pitt (61) steht seit Kurzem für ein Nachfolge-Projekt des Tarantino-Films "Once Upon a Time in Hollywood" vor der Kamera. Jetzt ist "Fight Club"-Regisseur David Fincher (62) an Bord, der "The Adventures of Cliff Booth" nach einem Drehbuch von Oscar-Preisträger Quentin Tarantino (62) inszeniert. In einem seltenen Interview in dem Podcast "The Church of Tarantino" schwärmt Tarantino über "das Beste von beidem": "Ich habe Brad und ich habe meinen Lieblings-Regisseur David Fincher bekommen."
Er liebe das Drehbuch, aber er sei "unbegeistert" gewesen, selbst Regie zu führen, denn etwas Ähnliches habe er bereits gemacht. Für seinen zehnten und letzten Spielfilm dürfe es nichts Altbekanntes sein. "Ich muss mich auf Neuland begeben", sagte Tarantino.
Pitt kehrt für das Projekt in seiner Rolle als Stuntdouble Cliff Booth zurück, welche ihm 2020 den Oscar als bester Nebendarsteller eingebracht hatte. "Once Upon a Time in Hollywood" (2019) mit Pitt, Leonardo DiCaprio und Margot Robbie spielte in Los Angeles im Jahr 1969. Der Spielfilm war Tarantinos bislang letzter Film als Regisseur.
Tarantino pendelt zwischen Hollywood und Israel
"The Adventures of Cliff Booth" soll etwa acht Jahre nach den Ereignissen von "Once Upon a Time in Hollywood" spielen, sonst ist wenig über den Inhalt bekannt. Tarantino, der auch als Produzent mitwirkt, sagte in dem Podcast, dass er nur gelegentlich am Set in Hollywood sein werde. Der seit einigen Jahren in Israel lebende Vater von zwei kleinen Kindern verbringt dort nach eigenen Angaben viel Zeit mit seiner Familie.
Als weiteres Projekt stehe ein von ihm geschriebenes Theaterstück an, das im kommenden Januar in London aufgeführt werden könnte, stellte Tarantino in dem Podcast in Aussicht.
"Nicht vor Angst gelähmt"
Der Filmemacher hat häufig davon gesprochen, nach seinem zehnten Kinofilm als Hollywood-Regisseur Schluss zu machen. Es wurde viel in den Medien darüber spekuliert, dass er deswegen unter großem Druck stehe und Angst habe, sagte Tarantino. "Ich bin nicht vor Angst gelähmt", versicherte er im Podcast-Gespräch. "Vertraut mir." Es bleibt aber weiter im Dunkeln, was Tarantino als mögliches letztes Regieprojekt in Angriff nehmen könnte.
Mehr News

Überraschender Zweitberuf
Babybrei-Pionier Claus Hipp hat ein zweites Leben – als Künstler

Vorsicht vor Biss
Nosferatu-Spinne zu Hause gefunden: Was jetzt wichtig ist

Günstig schlägt teuer
Test nimmt Trockenshampoo unter die Lupe – mit kritischem Ergebnis

Ende Oktober
Winterzeit und innere Uhr: Warum wir nach der Umstellung müde sind

Das gilt
Winterreifen wechseln: Diese Vorschrift solltest du kennen

Stiftung Warentest
Test von Nuss-Nougat-Cremes: Günstige Alternativen sind besser als Nutella

UN-Generaldebatte
UN-Debatte: Trumps Agenda zwischen Iran und Grönland

21 Produkte im Test
Öko-Test findet Schadstoffe: Diese Knäckebrote fallen durch

Winterzeit rückt näher
Eine Stunde zurück: Wann 2026 die Winterzeit startet



