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Hitzewelle in Frankreich: Schulen dicht, Alkohol verboten

Veröffentlicht:

von dpa

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Erste Hitzewelle bringt bis zu 38 Grad

Videoclip • 01:56 Min • Ab 12


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Frankreich ächzt unter einer extremen Hitzewelle. Temperaturen von über 40 Grad zwingen die Behörden zu drastischen Maßnahmen: Hunderte Schulen bleiben geschlossen, Alkohol wird in vielen Regionen verboten und selbst Präsident Emmanuel Macron ruft die Bevölkerung zur Vorsicht auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen der extremen Temperaturen bleiben am Montag 845 Grund- und Mittelschulen in Frankreich geschlossen.

  • In 35 Départements gilt die höchste Hitzewarnstufe, zudem wurden Alkoholverbote im öffentlichen Raum verhängt.

  • Präsident Emmanuel Macron und Bahnchef Jean Castex warnten besonders ältere und gesundheitlich gefährdete Menschen vor den Risiken der Hitzewelle.

Wegen der anhaltenden Hitzewelle haben die Behörden in mehreren Regionen Frankreichs während der landesweit gefeierten "Fête de la musique" den Konsum von Alkohol auf öffentlichen Straßen untersagt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Betroffen sind unter anderem Paris sowie insgesamt 35 Départements, für die der Wetterdienst Météo France ab Mittag die höchste Warnstufe Rot ausgerufen hat.

Nach Angaben der Regierung sollen die von den Präfekten verhängten Verbote die Rettungsdienste entlasten, die angesichts der extremen Temperaturen besonders gefordert sind. In einigen Orten wurden Veranstaltungen des Musikfestes bereits abgesagt.

Météo France schließt zudem nicht aus, die rote Warnstufe in den kommenden Tagen auf weitere Landesteile auszudehnen. Für Sonntag werden Temperaturen von bis zu 41 Grad erwartet, örtlich könnten die Werte sogar noch höher ausfallen. Zusätzlich warnen die Meteorologen vor einer erhöhten Waldbrandgefahr in mehreren Regionen des Landes.

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Mehr als 800 Schulen bleiben geschlossen

Auch Frankreichs Schulen bekommen die Folgen der Hitzewelle zu spüren. Bildungsminister Édouard Geffray kündigte laut Medienberichten an, dass am Montag landesweit 845 Grund- und Mittelschulen geschlossen bleiben. An den betroffenen Standorten werde entweder gar kein Unterricht stattfinden oder nur ein eingeschränkter Notbetrieb angeboten.

Darüber hinaus sollen rund 1.800 weitere Schulen ihre Unterrichtszeiten verkürzen und die Schülerinnen und Schüler bereits am frühen Nachmittag nach Hause schicken.

Präsident Emmanuel Macron appellierte unterdessen auf X an die Bevölkerung, besonders auf gefährdete Menschen zu achten. "Lasst uns gemeinsam auf unsere älteren Mitmenschen, unsere Kinder und auf alleinstehende oder schutzbedürftige Menschen achten", schrieb er.

Auch der Chef der französischen Bahn und frühere Premierminister Jean Castex mahnte zur Vorsicht. Medienberichten zufolge riet er besonders gefährdeten Personen, während der extremen Hitze möglichst auf Zugreisen zu verzichten.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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