US-Vizepräsident zuversichtlich
Iran-Verhandlungen in der Schweiz: Vance sieht bereits "große Fortschritte"
Veröffentlicht:
von Benedikt Rammer:newstime
Iran-Deal in der Schweiz?
Videoclip • 01:52 Min • Ab 12
In der Schweiz laufen Verhandlungen über einen Ausweg aus dem Iran-Konflikt. Schon zum Beginn der Gespräche spricht US-Vizepräsident Vance von "großen Fortschritten".
US-Vizepräsident JD Vance hat bei den Verhandlungen zur Beilegung des Iran-Kriegs in der Schweiz eine Neujustierung der Beziehungen zum Iran in Aussicht gestellt. "Der Präsident hat uns aufgefordert, ein neues Kapitel aufzuschlagen und unser Verhältnis zum iranischen Volk neu auszurichten", sagte Vance unter Bezug auf US-Präsident Donald Trump. "Allein in den vergangenen Stunden haben wir bereits große Fortschritte erzielt, und ich gehe davon aus, dass wir weitere Fortschritte machen werden."
Dauerhafter Frieden als Ziel
Die erste Gesprächsrunde startete nach Angaben des Vermittlers Katar am Sonntagnachmittag (21. Juni). Dabei seien neben Vertretern aus den USA und dem Iran auch Delegationen der vermittelnden Länder Pakistan und Katar vertreten gewesen. Man habe die Hoffnung, dass die Treffen zu einer "umfassenden und dauerhaften Einigung führen zu allen Punkten im Rahmenabkommen", auf das Washington und Teheran sich geeinigt haben, hieß es. Es solle um einen Waffenstillstand im Libanon, ungestörten Ölexport und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte gehen, so Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai.
Eine endgültige Vereinbarung, auch zum Umgang mit Teherans umstrittenem Atomprogramm, soll dem Rahmenabkommen zufolge innerhalb von 60 Tagen ausgehandelt werden.
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Ringen um Frieden
Nach Trump-Drohungen: Iran unterbricht Friedensgipfel in der Schweiz

Großer Streitpunkt in den Verhandlungen
Atombomben-Verzicht: Vorstoß von iranischem Präsidenten Peseschkian

Bei Titelgewinn
WM 2026 sprengt Rekorde: So viel verdienen die Spieler

Wetter
Hitzewelle in Frankreich: Schulen dicht, Alkohol verboten

Fakt oder Fake?
Kettenbrief auf WhatsApp sorgt für Panik – das steckt dahinter

Nahost-Konflikt
Israel lehnt Beschränkungen für Armee im Libanon strikt ab

