Großer Streitpunkt in den Verhandlungen
Atombomben-Verzicht: Vorstoß von iranischem Präsidenten Peseschkian
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von Benedikt Rammer:newstime
Iran-Deal in der Schweiz?
Videoclip • 01:52 Min • Ab 12
Seit Jahren betont der Iran, keine Atombombe entwickeln zu wollen. Weil westliche Staaten, allen voran die Erzfeinde USA und Israel, daran zweifeln, bringt Irans Präsident nun einen Vorschlag ins Spiel.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian zeigt sich bereit, den USA auch schriftlich zu garantieren, dass der Iran künftig kein Atomwaffenprogramm verfolgen werde. "Falls notwendig, können wir schriftlich festhalten, dass wir nicht beabsichtigen, eine Atombombe zu bauen", sagte Peseschkian laut Nachrichtenagentur Irna. Ob eine solche Zusicherung Teil der laufenden Gespräche mit den USA in der Schweiz sein wird, ließ er offen.
Teheran erhofft sich finanzielle Vorteile
Peseschkian verwies erneut darauf, dass bereits der frühere oberste Führer Ali Chamenei aus religiösen Gründen die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen abgelehnt habe. Chamenei war bei den militärischen Angriffen der USA und Israels am 28. Februar getötet worden und wurde anschließend von seinem Sohn Modschtaba beerbt. Die politische Führung der Islamischen Republik beteuert stets, sie strebe nicht nach Atomwaffen.
Zu den anstehenden Verhandlungen mit dem politischen Erzfeind USA äußerte sich Peseschkian zuversichtlich. Die bisherigen Vereinbarungen lägen "wesentlich im Interesse des Irans". Unter anderem erhoffe sich Teheran finanzielle Vorteile. Als ersten Schritt könnten die sechs Milliarden US‑Dollar – umgerechnet mehr als 5,2 Milliarden Euro – die von den USA in Katar eingefroren wurden, wieder freigegeben werden, so der Präsident.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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