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RWE kapituliert vor Trump: Milliarden-Deal beendet US-Windkraft-Ambitionen

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

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Trump räumt Munitionsprobleme ein

Videoclip • 01:13 Min • Ab 12


Der deutsche Energieriese RWE zieht sich aus amerikanischen Offshore-Projekten zurück und kassiert dafür über eine Milliarde Euro Entschädigung. Statt grüner Energie setzt RWE in den USA künftig auf Gas – ein Strategiewechsel mit Folgen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Duell zwischen grünem Ehrgeiz und politischem Willen zieht RWE die Reißleine.

  • Der Konzern beugt sich dem Druck von Donald Trump und beendet sein milliardenschweres Windkraft-Abenteuer in den USA.

  • Die Entschädigungssumme wird nun zum Startkapital für eine neue Strategie, die statt auf Windkraft auf amerikanisches Erdgas setzt.

Die Kehrtwende kommt überraschend: RWE gibt seine ambitionierten Windkraft-Pläne in den USA auf. Der Essener Konzern hat sich mit der US-Regierung auf einen Vergleich geeinigt, der ihm 1,22 Milliarden Dollar (etwa 1,06 Milliarden Euro) einbringt. Im Gegenzug verzichtet die Windkrafttochter des Unternehmens auf sämtliche Ansprüche gegen Washington und gibt Pachtrechte für geplante Anlagen vor New York, Kalifornien und Louisiana zurück.

Mehr als eine Milliarde Dollar hatte RWE bereits in die Planung der Vorhaben investiert. Doch das Unternehmen zieht nun einen Schlussstrich: "Nach sorgfältiger Abwägung wurde festgestellt, dass für diese Projekte in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben ist", heißt es in der offiziellen Erklärung.

Auch in den News:

Trumps Feldzug gegen Windräder zeigt Wirkung

Hinter dem Rückzug steht die kompromisslose Haltung von US-Präsident Donald Trump, der Windkraft offen ablehnt. Der Republikaner bevorzugt Kohle als Energiequelle, bezeichnet Windräder als hässlich und hat andere Nationen wiederholt für deren Nutzung kritisiert. Trump sprach sogar von einem "grünen Betrug" und dem "vielleicht größten Schwindel der Geschichte".

US-Innenminister Doug Burgum rechtfertigte die Einigung mit wirtschaftlichen Argumenten: "Die Amerikaner verdienen ein Energiesystem, das auf gesundem Menschenverstand beruht – und nicht eines, das von kostspieligen Subventionen oder Technologien abhängt, die den gegenwärtigen Energiebedarf unseres Landes nicht decken können." Ein Sprecher des Ministeriums ergänzte, Offshore-Windenergie sei nach wie vor stark von ausländischen Lieferketten abhängig.


Strategieschwenk: RWE setzt auf fossile Energie

Die Millionen aus der Einigung will RWE nun in eine völlig andere Richtung lenken: in Projekte mit verflüssigtem Erdgas und andere Gas-Vorhaben in den USA. Dieser Kurswechsel markiert einen deutlichen Kontrast zur bisherigen Strategie des Konzerns, der sich in Europa massiv im Ausbau erneuerbarer Energien engagiert.

Während RWE in Deutschland und anderen europäischen Ländern weiterhin auf Offshore-Windkraft setzt – etwa mit dem Nordseecluster vor Borkum – endet das amerikanische Abenteuer abrupt. Der Deal mit der Trump-Regierung zeigt, wie politische Rahmenbedingungen über Erfolg oder Misserfolg milliardenschwerer Energieprojekte entscheiden können.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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