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Atommüll-Endlager in Deutschland: Nur noch fünf Prozent der Fläche kommen infrage

Veröffentlicht:

von Jonas Bellermann

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Suche nach Atom-Endlager: Fünf Bundesländer raus

Videoclip • 01:24 Min • Ab 12


Wo soll Deutschlands Atommüll dauerhaft gelagert werden? Die Suche nach einem Endlager wird konkreter. Doch nur noch ein kleiner Teil der Landesfläche gilt als geologisch geeignet.

Die Suche nach einem sicheren Endlager für Deutschlands hochradioaktiven Atommüll geht weiter. Doch die Auswahl möglicher Standorte wird kleiner: Nach aktuellen Berechnungen kommen weniger als fünf Prozent der Landesfläche infrage. Das teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Dienstag (27. Oktober) in Peine mit. Eine endgültige Entscheidung über den Standort ist damit noch nicht verbunden.

Fünf Bundesländer sind bereits vollständig aus dem Suchverfahren ausgeschieden. Dazu gehören Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland. In den übrigen Gebieten prüfen Fachleute weiterhin, wo die radioaktiven Abfälle langfristig sicher gelagert werden könnten.

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Welche Gebiete für ein Endlager infrage kommen

Entscheidend ist vor allem die Beschaffenheit des Untergrunds. Das Gestein muss die radioaktiven Abfälle über einen sehr langen Zeitraum sicher einschließen können. Als grundsätzlich geeignete Gesteinsarten gelten Salz, Ton und Granit.

Bei der Bewertung berücksichtigen die Fachleute auch mögliche Risiken. Dazu zählen etwa Erdbeben, frühere vulkanische Aktivität und Wasserwege im Untergrund. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse sind allerdings noch vorläufig. Sie zeigen, welche Gebiete aus geologischer Sicht grundsätzlich geeignet sein könnten.

Bis Ende 2027 will die BGE konkrete Standortregionen vorschlagen. Diese sollen anschließend genauer untersucht werden. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens entscheidet der Bundestag.


Endlager soll Atommüll für eine Million Jahre sicher einschließen

Das Ziel der Suche ist ein Endlager für rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll. Dieser soll dort für eine Million Jahre sicher eingeschlossen werden. Spätestens bis 2050 soll ein geeigneter Standort gefunden sein.

Bis dahin bleibt der Atommüll in oberirdischen Zwischenlagern. Die Suche nach einem dauerhaften Endlager ist damit ein langfristiges Vorhaben, bei dem Sicherheit und die geologischen Bedingungen entscheidend sind.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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