Rentenprognose für 2027

Rentenerhöhung 2027: So viel mehr Geld könnte es geben

Veröffentlicht:

von Benedikt Rammer

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Mehrheit möchte an "Rente mit 63" festhalten

Videoclip • 59 Sek • Ab 12


Die gesetzlichen Renten könnten zum 1. Juli 2027 um 4,4 Prozent steigen. Die Schätzung ist noch nicht endgültig – fest steht der tatsächliche Anpassungssatz erst im Frühjahr 2027.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Rente könnte zum 1. Juli 2027 um 4,4 Prozent steigen.

  • Bei 1.500 Euro Rente wären das rechnerisch 66 Euro mehr im Monat.

  • Der endgültige Anpassungssatz steht erst im Frühjahr 2027 fest.

Die gesetzlichen Renten könnten zum 1. Juli 2027 um 4,4 Prozent steigen. Das geht aus einer offiziellen Schätzung der Deutschen Rentenversicherung hervor über "chip.de" berichtet. Der Wert ist allerdings noch nicht endgültig beschlossen. Die tatsächliche Rentenanpassung wird erst im Frühjahr 2027 festgelegt.

Seit Juli 2026 erhalten Rentner:innen bereits 4,24 Prozent mehr. Im Jahr 2025 waren die Renten um 3,74 Prozent gestiegen. Die Anpassung orientiert sich grundsätzlich an der Lohnentwicklung. Steigen die Löhne, wirkt sich das in der Regel auch auf die Renten aus.

So viel mehr Geld könnte es geben

Bei einer bisherigen monatlichen Rente von 500 Euro würde die geschätzte Erhöhung um 4,4 Prozent ein Plus von 22 Euro bedeuten. Die neue Rente läge dann bei 522 Euro.

Wer derzeit 1.000 Euro Rente erhält, bekäme voraussichtlich 44 Euro mehr und damit künftig 1.044 Euro im Monat. Bei einer Rente von 1.500 Euro wären es 66 Euro zusätzlich, also insgesamt 1.566 Euro.

Bei 2.000 Euro Rente ergäbe sich ein Plus von 88 Euro auf dann 2.088 Euro. Wer monatlich 2.500 Euro erhält, könnte mit 110 Euro mehr rechnen. Die Rente würde dann bei 2.610 Euro liegen.

Bei einer bisherigen Rente von 3.000 Euro wären es voraussichtlich 132 Euro mehr. Die neue monatliche Rente läge damit bei 3.132 Euro. Die Berechnungen sind vorläufig und berücksichtigen noch keine möglichen Abzüge durch Kranken- und Pflegeversicherung oder Steuern.

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Beitragssatz soll zunächst stabil bleiben

Für 2027 wird derzeit mit einem Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung von 18,6 Prozent gerechnet. Das Rentenniveau soll bei 48 Prozent liegen. Diese sogenannte Haltelinie ist jedoch abhängig von politischen Entscheidungen und der weiteren Entwicklung der Rentenfinanzen.

Für die Folgejahre werden geringere Rentenanpassungen erwartet. Die Frühjahrsfinanzschätzung geht von 2,3 Prozent im Jahr 2028, 2,8 Prozent im Jahr 2029 und 2,9 Prozent im Jahr 2030 aus.

Gleichzeitig könnte der Beitragssatz steigen. Für 2028 werden 19,9 Prozent erwartet, für 2029 und 2030 jeweils 20 Prozent.

Langfristig sinkt das Rentenniveau

Je weiter die Prognose in die Zukunft reicht, desto unsicherer wird sie. Für 2035 wird eine Rentenanpassung von 2,3 Prozent erwartet. Der Beitragssatz könnte dann bei 20,9 Prozent liegen, während das Rentenniveau auf 46,8 Prozent sinkt.

Für 2040 wird mit einem Rentenniveau von 46,4 Prozent und einem Beitragssatz von 21,1 Prozent gerechnet. Die Rentenanpassung könnte in diesem Jahr bei 3,0 Prozent liegen.


Verwendete Quellen:

chip.de: "Rentenerhöhung ab Juli 2027? Tabelle zeigt Ihr monatliches Plus"

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