Großes Update
Apple veröffentlicht iOS 27.2: Was sich jetzt für iPhone-Nutzer ändert
Aktualisiert:
von Nadine von Parseval:newstime
Apple bringt iOS 27 mit mehr KI (14. September)
Videoclip • 01:16 Min • Ab 12
Apple hat ein umfangreiches Software-Update für iPhones, iPads und Macs veröffentlicht. Mit Version 27.2 kommen neue Funktionen, Verbesserungen bei der künstlichen Intelligenz und Änderungen beim Datenschutz. Besonders für Nutzer:innen in Deutschland gibt es eine wichtige Neuerung bei der Zustimmung zum Werbetracking.
Das Wichtigste in Kürze
Apple hat die Version 27.2 für seine aktuellen Betriebssysteme veröffentlicht.
In Deutschland ändert sich die Abfrage zur Zustimmung zum Werbetracking.
Siri AI unterstützt weitere Sprachen, Deutsch gehört jedoch nicht dazu.
Apple hat am Montagabend (26. Oktober) ein größeres Software-Update für seine Geräte veröffentlicht. Mit iOS 27.2, iPadOS 27.2 und macOS 27.2 erhalten iPhones, iPads und Macs neue Funktionen. Auch beim Datenschutz und der künstlichen Intelligenz gibt es Änderungen.
Der Konzern überspringt dabei die Version 27.1, die ausschließlich für das iPhone Duo verfügbar war. Nun können auch Besitzer:innen dieses Modells auf Version 27.2 wechseln.
Apple hat iOS 27.2 sowie weitere Softwareupdates veröffentlicht. Für Nutzer:innen in Deutschland gibt es unter anderem Änderungen beim Werbetracking.
Bild: ZUMA Press Wire
Apple erweitert KI-Funktionen – Deutsch bleibt außen vor
Eine der wichtigsten Neuerungen betrifft Apples KI-System Siri AI. Dieses unterstützt künftig zusätzliche Sprachen, darunter Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch und Koreanisch. Deutsch gehört allerdings weiterhin nicht dazu.
Auch die bisherigen Einschränkungen für Siri AI auf iPhones, iPads und der Apple Watch innerhalb der Europäischen Union bleiben bestehen. "Apple arbeitet konstruktiv mit der EU zusammen, um einen gemeinsamen Weg nach vorn zu finden", erklärte das Unternehmen dazu. Wann die entsprechenden KI-Funktionen auch hierzulande verfügbar sein werden, ist bislang offen.
Werbetracking: Für deutsche Nutzer:innen ändert sich einiges
Besonders relevant ist eine Anpassung beim Datenschutz. Apple verändert in Deutschland die Abfrage, mit der Apps um Erlaubnis bitten, das Nutzungsverhalten für Werbezwecke nachzuverfolgen. Hintergrund ist ein Wettbewerbsverfahren des Bundeskartellamts.
Künftig dürfen App-Anbieter zusätzliche Informationen in den Zustimmungsdialog aufnehmen. Außerdem können sie Nutzer:innen alle zwölf Monate erneut um ihre Erlaubnis bitten. Auffällig: Der Begriff "Tracking" verschwindet aus der Abfrage.
Die Neuerung gilt neben Deutschland auch in Frankreich, Italien, Polen und Rumänien. In anderen EU-Staaten können App-Anbieter die angepassten Dialoge freiwillig nutzen. An der technischen Funktionsweise des Werbetrackings ändert sich laut Bericht nichts.
Apps installieren: Apple vereinfacht alternative Downloadwege
Auch bei der Installation von Anwendungen außerhalb des offiziellen App Stores bessert Apple nach. Innerhalb der EU sollen Nutzer:innen Apps künftig einfacher über Webseiten, andere Anwendungen oder alternative App-Marktplätze installieren können.
Dafür reduziert Apple die Zahl der erforderlichen Bestätigungen. Bislang haben zahlreiche Vorgaben des Unternehmens die Verbreitung solcher Angebote erschwert. Alternative App-Marktplätze spielen deshalb weiterhin eine vergleichsweise kleine Rolle.
Neue Funktionen für iPhone und HomePod
Neben den größeren Änderungen bringt Version 27.2 einige zusätzliche Funktionen mit. So unterstützt das iPhone Duo nun den Apple Pencil. In der Nachrichten-App werden außerdem KI-gestützte Aktionen vorgeschlagen. Eine neue Sperrliste ermöglicht es, bestimmte App-Inhalte vor der Suche und Siri AI zu verbergen. Auch der Lautsprecher HomePod erhält ein Update. Nutzer:innen können künftig unter anderem die berührungsempfindliche Oberfläche sperren. Hinzu kommen neue Lichteffekte.
Auch in den News:
Apple schließt Sicherheitslücken mit neuen Updates
Neben den sichtbaren Neuerungen spielt die Gerätesicherheit eine wichtige Rolle. Die Updates sollen zahlreiche Schwachstellen beheben. Welche Sicherheitslücken konkret geschlossen werden, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Ausgangsberichts noch nicht bekannt.
Dass solche Aktualisierungen wichtig sind, zeigte zuletzt eine Demonstration von Sicherheitsforscher:innen. Ihnen gelang es, über einen Jailbreak von iOS 27.0.1 selbst aktuelle Geräte vollständig zu übernehmen. Auch für ältere macOS-Versionen 26 und 15 stellt Apple Sicherheitsupdates bereit. Nutzer:innen sollten deshalb prüfen, ob die neue Software bereits für ihre Geräte verfügbar ist, und die Aktualisierung zeitnah installieren.
Verwendete Quellen:
heise online: "iOS und macOS 27.2: Das ändert sich auf iPhones, iPads und Macs"
Computer Base: "iOS 27.2: Siri AI expandiert, aber nicht nach Deutschland"
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