Ab 12 Uhr
Israel-Wahlanalyse LIVE: Beendet Eisenkot die Netanjahu-Ära?
Veröffentlicht:
von Emre Bölükbasi:newstime
Spannende Parlamentswahl in Israel
Videoclip • 28 Sek • Ab 12
Es ist eine Parlamentswahl, die für den gesamten Nahen Osten und sogar die Welt entscheidend sein dürfte – Israel steht an einer Weggabelung. Die große Wahlanalyse gibt es hier in unserem Joyn-Livestream!
Das Wichtigste in Kürze
Israel wählt ein neues Parlament.
Die zentrale Frage lautet: Bleibt Netanjahu der Ministerpräsident oder wird er abgelöst von seinem Kontrahenten Eisenkot?
In unserem Livestream analysieren wir die Folgen der Wahl für Israel und für die gesamte Region.
Bleibt Benjamin Netanjahu an der Macht – oder endet seine langjährige Ära? Mit der Parlamentswahl am Dienstag (27. Oktober) steht Israel vor einem Scheideweg, der für die Zukunft des gesamten Nahen Ostens wegweisend sein dürfte.
Netanjahus Herausforderer, der Ex-Generalstabschef Gadi Eisenkot, hat in Umfragen die Nase leicht vorn. Ob Netanjahus Partei Likud die Eisenkot-Partei Jaschar am Ende doch bezwingen kann, entscheidet sich nach Schließung der Wahllokale um 21 Uhr.
Das Ergebnis der mit Spannung erwarteten Israel-Wahl analysieren unsere Redakteure Simon Traub und Emre Bölükbasi am Mittwoch (28. Oktober) ab 12 Uhr in unserem kostenlosen Livestream. Mit Schalten nach Berlin und Israel kannst du die Stimmung vor Ort hautnah miterleben.
Eisenkot vs. Netanjahu: Das sind ihre Pläne für Israel
Auf den ersten Blick werden die unterschiedlichen Politikerprofile von Eisenkot und Netanjahu sehr deutlich. Die Partei des Ex-Militärchefs ist in der politischen Mitte angesiedelt, während Netanjahu der rechtskonservativen Likud-Partei vorsteht und zuletzt mit religiösen und rechtsextremen Kräften regierte.
Eisenkot gilt als integer und bodenständig, gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Netanjahu hingegen läuft seit 2020 ein Korruptionsprozess. Beobachter:innen zufolge könnte Netanjahu im Falle eines Wahlsiegs versuchen, als Ministerpräsident die Rahmenbedingungen für diesen juristischen Prozess zu seinen Gunsten zu beeinflussen.
Auch in den News:
Auch beim heiklen Thema Gaza gibt es offensichtliche Unterschiede: Eisenkot hat sich gegen eine israelische Wiederbesiedlung des Gazastreifens ausgesprochen – ein offener Bruch mit der Netanjahu-Politik. Der Jaschar-Vorsitzende wirft dem Regierungschef vor, die Kriegsziele drei Jahre nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober nicht erreicht zu haben.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur Reuters
Time: "The Former General Who Could End the Netanyahu Era"
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