Großeinsatz

Neustadt am Rübenberge: Auto rast in Menschengruppe - Polizei eröffnet Feuer auf Wagen

Aktualisiert:

von Nadine von Parseval

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Niedersachsen: Auto rast in Menschengruppe

Videoclip • 30 Sek • Ab 12


Dramatische Szenen in Niedersachsen: Ein Autofahrer steuert seinen Wagen offenbar absichtlich in eine Gruppe von Menschen. Mehrere Personen erleiden Verletzungen, einige davon schwere. Polizisten eröffnen das Feuer auf das Fahrzeug. Doch der oder die Tatverdächtigen können entkommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Neustadt am Rübenberge fuhr ein Auto gezielt in eine Menschengruppe.

  • Vier bis fünf Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

  • Die Polizei schoss auf das Fahrzeug, doch der oder die Tatverdächtigen entkamen.

Ein mutmaßlich gezielter Angriff mit einem Auto hat am späten Montagabend einen Großeinsatz der Polizei nahe Hannover ausgelöst. Vier bis fünf Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Der oder die Tatverdächtigen sind weiterhin auf der Flucht. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Fahrzeug absichtlich in eine Menschengruppe gefahren. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, mussten mehrere Verletzte in Krankenhäuser gebracht werden. Lebensgefahr besteht demnach nicht.

Zufällig führten Polizeibeamt:innen in unmittelbarer Nähe eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Dadurch wurden sie kurz vor Mitternacht auf das Geschehen aufmerksam und griffen ein. Um das Fahrzeug zu stoppen, schossen die Einsatzkräfte auf den Wagen. Dennoch gelang es dem oder den Tatverdächtigen, zu Fuß zu fliehen. Das Auto blieb am Tatort zurück.

Das Auto fuhr in eine Menschenmenge, mehrere Verletzte mussten ins Krankenhaus.

Bild: Moritz Frankenberg/dpa


Polizei sucht nach Tatverdächtigen – Hintergründe noch unklar

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Neben zahlreichen Einsatzkräften, darunter auch schwer bewaffnete Polizist:innen, sollen ein Hubschrauber und ein Polizeihund eingesetzt worden sein. Für die Spurensicherung sperrten die Ermittler:innen den Tatort mehrere Stunden lang ab.

Was genau hinter dem Vorfall steckt und wie viele Personen daran beteiligt waren, ist bislang unklar. Nach ersten Erkenntnissen vermutet die Polizei jedoch, dass sich die Beteiligten bereits vor der Tat kannten. "Der Tathergang und die genauen Tatbeteiligungen sind weiterhin Bestandteil der Ermittlungen", erklärte eine Polizeisprecherin. Die Suche nach dem oder den Tatverdächtigen dauert an.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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