Migrattionspolitik
FDP-Chef Dürr kritisiert Union in Migrationsfrage
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von dpaChristian Dürr, Bundesvorsitzender der FDP, spricht in der Stadthalle bei der Listenaufstellung der FDP Rheinland-Pfalz für die Landtagswahl 2026.
Bild: Uwe Anspach/dpa
FDP-Chef Christian Dürr will die Migrationspolitik zum Kern seiner Partei machen und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen.
Wählervertrauen zurückgewinnen
FDP-Chef Christian Dürrwill mit dem Fokus auf die Migrationspolitik verloren gegangenes Wählervertrauen zurückgewinnen. Dem "Tagesspiegel" sagte Dürr: "Ich habe entschieden, dass die FDP in der Migrationspolitik einen Schwerpunkt setzen wird." Die FDP hatte bei der Bundestagswahl am 23. Februar mit 4,3 Prozent den Wiedereinzug ins Parlament verpasst. Dürr - im alten Bundestag noch Fraktionschef - führt die Liberalen seit dem 16. Mai.
"Ich verbinde Einwanderungspolitik mit der Bereitschaft zu Leistung", betonte der Parteivorsitzende. Er fügte hinzu: "Wer bei uns etwas leisten will, ist herzlich willkommen. Wer das nicht will, dem muss klar sein, dass er in Deutschland keine Zukunft haben wird. Es muss leichter sein, nach Deutschland zu kommen, um zu arbeiten, als nach Deutschland zu kommen, um nicht zu arbeiten."
Dürr: Union hat falschen Ansatz auf die Migration
Der Union warf Dürr einen falschen Ansatz in der Migrationspolitik vor. "Die Union will einfach nur ein bisschen weniger Migration, aber das ist der falsche Blick auf die Dinge. Es braucht die richtige Migration." In anderen Ländern, beispielsweise in Schweden, kämen drei von vier Menschen, die einwandern, in den Arbeitsmarkt. "Das müssen wir auch schaffen. Einwanderung in die sozialen Sicherungssysteme ist gefährlich, Einwanderung in den Arbeitsmarkt dagegen unumgänglich, um die sozialen Sicherungssysteme zu stabilisieren", unterstrich Dürr.
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