
Tsunami-Warnung
Schweres Erdbeben in Indonesien: Dutzende Tote
Ein Erdbeben der Stärke 7,7 hat am 15. August den Osten Indonesiens erschüttert. Dabei kamen mindestens 38 Menschen ums Leben. Besonders betroffen ist die Insel Flores.
Ob gewaltige Erschütterungen am Pazifischen Feuerring, seismische Aktivität im Mittelmeerraum oder seltene Beben in Mitteleuropa: Erdbeben gehören zu den unberechenbarsten und folgenreichsten Naturgewalten unseres Planeten. Wenn die Erde bebt, verändern tektonische Verschiebungen binnen Sekunden das Leben Tausender Menschen.

Tsunami-Warnung
Ein Erdbeben der Stärke 7,7 hat am 15. August den Osten Indonesiens erschüttert. Dabei kamen mindestens 38 Menschen ums Leben. Besonders betroffen ist die Insel Flores.

Verheerendes Ausmaß
Anwohner:innen helfen bei der Suche in den Trümmern. Nachdem ein starkes Erdbeben den Nordwesten Kolumbiens erschüttert hat, wurden über 100 Tote und Hunderte Verletzte bestätigt.

Verheerende Schäden
Nach dem fürchterlichen Erdbeben in Kolumbien sitzt der Schock tief. Auch für viele deutsche Tourist:innen ist das Land ein beliebtes Reiseziel. Nun passt das Auswärtige Amt seine Hinweise an.

Vulkan-Unruhe

Naturgewalt

Suche nach Vermissten

Südinsel erzittert

Erdbeben

Erdbebenkatastrophe

Unterstützung

Hunderte Tote

Naturkatastrophe

Naturkatastrophe

Stärke von 6,2

Naturgefahr

Stärke 5,7

Nordostküste erschüttert

Stärke von 7,4

Pazifik

Atomkatastrophe

Keine negativen Auswirkungen
Erdbeben gehören zu den unberechenbarsten und folgenreichsten Naturgefahren weltweit. Der Großteil aller Erdstöße konzentriert sich entlang der Grenzen tektonischer Platten. Besonders im Fokus der weltweiten Seismologie steht der sogenannte Pazifische Feuerring (Ring of Fire). In Staaten wie Japan, den Philippinen, Indonesien, Tonga oder Neuseeland treffen Kontinentalplatten aufeinander, was regelmäßig zu schweren Unterwasser- und Landbeben führt.
Auch in Lateinamerika – etwa in Venezuela oder Kolumbien – führen tektonische Spannungen immer wieder zu katastrophalen Erdstößen, bei denen Rettungskräfte in oft tagelangen Großeinsätzen nach Überlebenden in den Trümmern suchen. Zentralasien, darunter Krisenregionen wie Afghanistan, wird ebenfalls regelmäßig von flachgründigen, besonders zerstörerischen Beben heimgesucht.
Auch in beliebten europäischen Urlaubsregionen ist die seismische Aktivität ein dauerhaftes Thema. Die Bewegung der Afrikanischen Platte gegen die Eurasische Platte sorgt in der Türkei (z. B. in den Provinzen Malatya oder Denizli), in Griechenland (inklusive der Ferieninsel Kreta), auf Zypern sowie an den Küsten Süditaliens und Albaniens immer wieder für Panik und Schäden.
Besonders aufmerksam beobachten Geowissenschaftler:innen die Millionenmetropole Istanbul: Expert:innen warnen seit Langem vor einem möglichen "Mega-Erdbeben" entlang der Nordanatolischen Verwerfung. In Süditalien sorgen zudem vulkanisch bedingte Erschütterungen – etwa am Vulkankomplex Ätna auf Sizilien oder in den Phlegräischen Feldern bei Neapel (wo sich der Boden durch den sogenannten Bradyseismos hebt und senkt) – für Besorgnis bei Anwohner:innen und Forscher:innen.
Tritt ein starkes Seebeben im Ozean auf, löst dies häufig unmittelbar eine Tsunami-Warnung aus. Küstenbewohner:innen und Reisende müssen in solchen Fällen unverzüglich höher gelegene Gebiete aufsuchen. Auf :newstime erfährst du sofort, ob das Pacific Tsunami Warning Center oder nationale Wetter- und Katastrophenschutzbehörden Entwarnung geben oder höchste Alarmbereitschaft herrscht.
Für Urlauber:innen bieten wir zudem einen direkten Überblick über die aktuellen Sicherheits- und Reisehinweise des Auswärtigen Amts. Wir klären auf, welche Regionen Teilreisewarnungen aufweisen, wo Flughäfen nach Beben vorsorglich geschlossen wurden und wie sich Betroffene im Katastrophenfall vor Ort richtig verhalten.

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