Wissenschaft zeigt
Erdbeben
Ob gewaltige Erschütterungen am Pazifischen Feuerring, seismische Aktivität im Mittelmeerraum oder seltene Beben in Mitteleuropa: Erdbeben gehören zu den unberechenbarsten und folgenreichsten Naturgewalten unseres Planeten. Wenn die Erde bebt, verändern tektonische Verschiebungen binnen Sekunden das Leben Tausender Menschen.
Hoffnung auf Überlebende schwindet
Opferzahlen nach Erdbeben in Afghanistan gestiegen - mehr als 1.400 Tote
Opferzahlen könnten weiter steigen
Schweres Erdbeben erschüttert Afghanistan - mehr als 800 Tote
Angst in Neapel
Supervulkan Campi Flegrei in Italien brodelt: Erdbeben erschüttert Phlegräische Felder
Ein Todesopfer
Erdbeben in der West-Türkei - 237 Nachbeben registriert
Schlechte Kommunikation
Zurückgelassen im Paradies: Kreuzfahrtschiffe verlassen Hawaii wegen Tsunami-Warnung ohne Passagiere
Seismische Aktivität
Nach Erdbeben und Tsunami-Warnungen: Vulkan auf Kamtschatka im Osten Russlands ausgebrochen

Beben vor Kamtschatka
Tsunami-Alarm nach heftigem Erdbeben: Eine erste Bilanz aus dem Pazifik-Raum
Stärke bis zu 8,8 gemessen
Schweres Erdbeben vor Russlands Ostküste - Tsunami-Warnung für USA und Japan
Erdstoß
Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert Alaska - hier im Video ansehen
Beben am Bosporus
Erbeben mit einer Stärke von 4,4 erschüttert Teile der Türkei - hier im Video ansehen
Menschen in Sorge
Erdbeben nahe der Adriaküste: Erschütterungen in Albanien registriert
Weltweite Hotspots: Wo die Erde besonders häufig erschüttert wird
Erdbeben gehören zu den unberechenbarsten und folgenreichsten Naturgefahren weltweit. Der Großteil aller Erdstöße konzentriert sich entlang der Grenzen tektonischer Platten. Besonders im Fokus der weltweiten Seismologie steht der sogenannte Pazifische Feuerring (Ring of Fire). In Staaten wie Japan, den Philippinen, Indonesien, Tonga oder Neuseeland treffen Kontinentalplatten aufeinander, was regelmäßig zu schweren Unterwasser- und Landbeben führt.
Auch in Lateinamerika – etwa in Venezuela oder Kolumbien – führen tektonische Spannungen immer wieder zu katastrophalen Erdstößen, bei denen Rettungskräfte in oft tagelangen Großeinsätzen nach Überlebenden in den Trümmern suchen. Zentralasien, darunter Krisenregionen wie Afghanistan, wird ebenfalls regelmäßig von flachgründigen, besonders zerstörerischen Beben heimgesucht.
Der Mittelmeerraum & Europa: Ständige Spannung im Untergrund
Auch in beliebten europäischen Urlaubsregionen ist die seismische Aktivität ein dauerhaftes Thema. Die Bewegung der Afrikanischen Platte gegen die Eurasische Platte sorgt in der Türkei (z. B. in den Provinzen Malatya oder Denizli), in Griechenland (inklusive der Ferieninsel Kreta), auf Zypern sowie an den Küsten Süditaliens und Albaniens immer wieder für Panik und Schäden.
Besonders aufmerksam beobachten Geowissenschaftler:innen die Millionenmetropole Istanbul: Expert:innen warnen seit Langem vor einem möglichen "Mega-Erdbeben" entlang der Nordanatolischen Verwerfung. In Süditalien sorgen zudem vulkanisch bedingte Erschütterungen – etwa am Vulkankomplex Ätna auf Sizilien oder in den Phlegräischen Feldern bei Neapel (wo sich der Boden durch den sogenannten Bradyseismos hebt und senkt) – für Besorgnis bei Anwohner:innen und Forscher:innen.
Tsunami-Warnungen, Auswärtiges Amt & Verhalten im Notfall
Tritt ein starkes Seebeben im Ozean auf, löst dies häufig unmittelbar eine Tsunami-Warnung aus. Küstenbewohner:innen und Reisende müssen in solchen Fällen unverzüglich höher gelegene Gebiete aufsuchen. Auf :newstime erfährst du sofort, ob das Pacific Tsunami Warning Center oder nationale Wetter- und Katastrophenschutzbehörden Entwarnung geben oder höchste Alarmbereitschaft herrscht.
Für Urlauber:innen bieten wir zudem einen direkten Überblick über die aktuellen Sicherheits- und Reisehinweise des Auswärtigen Amts. Wir klären auf, welche Regionen Teilreisewarnungen aufweisen, wo Flughäfen nach Beben vorsorglich geschlossen wurden und wie sich Betroffene im Katastrophenfall vor Ort richtig verhalten.
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