Angst in Neapel
Supervulkan Campi Flegrei in Italien brodelt: Erdbeben erschüttert Phlegräische Felder
Veröffentlicht:
von dpaEpizentrum des Erdbebens in Italien ist der Supervulkan Campi Flegrei. (Archivbild)
Bild: Christoph Sator/dpa/dpa-tmn
In den frühen Morgenstunden erschüttert ein stärkeres Erdbeben die Gegend um den Supervulkan Campi Flegrei bei Neapel. Schäden werden nicht gemeldet, doch die Sorge in der Region ist groß.
Das Gebiet rund um die italienische Großstadt Neapel ist erneut von einem starken Erdbeben erschüttert worden. Das Epizentrum lag nach offiziellen Angaben in den Phlegräischen Feldern, einem sogenannten Supervulkan unweit der Stadt im Süden Italiens. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) gab die Stärke mit 4,0 an. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es den Behörden zufolge zunächst nicht.
Das Erdbeben wurde gegen 4:55 Uhr registriert. Dem Erdbeben ging nach Angaben des INGV eine Serie mehrerer schwächerer Erdstöße in der Nacht voraus. In dieser wurden bisher etwa 40 Erdbeben verzeichnet, davon allein 23 in den frühen Morgenstunden, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete.
Auch in den News:
Die Phlegräischen Felder, ein Gebiet mit hoher vulkanischer Aktivität in dem dicht besiedelten Gebiet von Neapel in der Region Kampanien, werden seit geraumer Zeit von zahlreichen kleinen sowie manchmal auch stärkeren Erdbeben heimgesucht. Ende Juni wurde in den Campi Flegrei - wörtlich: brennende Felder - sogar ein Beben der Stärke 4,6 gemessen. Derzeit gilt für das Gebiet die Alarmstufe Gelb, die die Bevölkerung zur Vorsicht aufruft.
Supervulkane zeichnen sich durch eine besonders große Magmakammer und enorme Gewalt aus. Anders als normale Vulkane explodieren sie regelrecht. Niemand kann jedoch sagen, wann der nächste Ausbruch stattfinden wird.
Mehr News

Flammen nur 500 Meter entfernt
Brand beim Hürtgenwald: Feuerfront rückt vor – 1.800 Menschen evakuiert

Folgen des Himmelsspektakels
Nach Sonnenfinsternis: Immer mehr Menschen mit Augenschmerzen

Schattenseite des Sommers
Blaualgen in Badeseen: Wie gefährlich sind sie wirklich?

Kurz nach Verkauf
Feuer auf Luxusjacht: Boot geht vor Sardinien unter

Drei Produkte mangelhaft
Spülmaschinentabs bei Stiftung Warentest: Günstig ist besser

Gesünder als Mineralwasser?
Mythos Leitungswasser: Gesünder als Mineralwasser – oder nur billiger?

Rätselraten um Todesursache
4,70 Meter langer Riesenhai in der Ostsee

Drohnen-Attacken auf Ölindustrie
"Kein sicheres Hinterland": Selenskyj will mehr Angriffe auf Russland

Spar-Tipp
Smartphone-Kauf: Dann sind Apple, Samsung und Google günstiger

