Bug bei neuen Apple-Smartphones

iPhones gehen bei leerem Akku nicht mehr an: So startet es wieder

Veröffentlicht:

von Joachim Vonderthann

:newstime

Apple: 50 Jahre Technik-Geschichte

Videoclip • 02:01 Min • Ab 12


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Bei neuen Apple-Modellen wie der iPhone-17-Serie und dem iPhone Air berichten Nutzer:innen von Geräten, die sich nach einer kompletten Entladung nicht mehr einschalten lassen. Doch es gibt eine Lösung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Manche iPhone-17- und iPhone-Air-Geräte lassen sich nach einer Vollentladung nicht mehr wie gewohnt starten.

  • Auch das stundenlange Laden der neusten Generation der Apple-Smartphones bringt oftmals nichts.

  • Im Netz kursieren allerdings Workarounds, um den Bug zu beheben.

Nach einer vollständigen Akkuentladung dauert es im Normalfall etwas, bis sich ein iPhone am Ladekabel wieder zurückmeldet und neu startet. Doch was, wenn das Apple-Gerät gar nicht mehr reagiert - trotz Stromversorgung?

Von diesem Phänomen berichteten zuletzt mehrere User:innen, wie das Technikportal 9to5mac vermeldet. Besonders betroffen sei die neuste Geräte-Generation, die iPhone-17-Serie und das iPhone Air, die wie andere Apple-Devices kürzlich ein Update erhalten haben. Die Webseite schreibt auch von einem Apple-Smartphone aus der eigenen Redaktion, das sich nach einer Vollentladung nicht mehr aktivieren ließ. Weder längeres Laden noch der von Apple empfohlene erzwungene Neustart mit der Kombination aus Lauter-, Leiser- und Seitentaste halfen. Das Gerät blieb ausgeschaltet, sogar das Symbol für einen leeren Akku erschien nicht auf dem Display.

Auch in den News:

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iPhones starten nicht mehr - dieser Trick kann helfen

Während sich Apple noch nicht offiziell zu dem Bug geäußert hat, existieren in der Web-Community bereits einige Lösungsansätze. Viele Nutzer:innen empfehlen, das Gerät zunächst an ein klassisches USB-A-Netzteil anzuschließen, anstatt ein USB-C-Netzteil oder einen Rechner zu verwenden. Hintergrund ist der Verdacht, dass manche Netzteile bei sehr geringem Stromverbrauch abschalten oder nicht stabil genug laden, wie macwelt.de berichtet.

Noch häufiger wird aber ein anderer Weg genannt: das kabellose Laden per MagSafe. Nutzer:innen beschreiben, dass ihr iPhone zwar am Kabel keinen Mucks machte, aber nach einigen Minuten auf einem MagSafe-Ladegerät plötzlich wieder reagierte. Nach rund zehn bis fünfzehn Minuten Ladezeit über MagSafe soll das iPhone in vielen Fällen wieder gestartet sein – das Display geht an, das Apple-Logo erscheint, der normale Bootvorgang beginnt.

Laut 9to5mac berichten einige Nutzer:innen sogar davon, dass Mitarbeiter:innen in Apple-Stores auch auf diese Lösung setzen. Kund:innen, die ihre vermeintlich defekten iPhones in den Store brachten, schildern übereinstimmend, dass das Personal die Geräte zunächst auf ein MagSafe-Ladegerät gelegt hat.

MagSafe und USB-A-Netzteil als Rettung

Die Berichte lassen verschiedenen Medien zufolge vermuten, dass es sich weniger um einen klassischen Hardwaredefekt handelt, sondern eher um ein Zusammenspiel aus Akkuzustand, Ladeelektronik und Netzteil. Da es noch keine offiziellen Lösungsansatz von Apple zu diesem speziellen Verhalten gibt, sollten betroffene iPhone-User:innen also folgende Schritte ausprobieren:

  • iPhone mindestens 15–30 Minuten an ein klassisches USB-A-Netzteil hängen.

  • Wenn das nicht hilft: MagSafe-Ladegerät oder MagSafe-Powerbank nutzen und das Gerät dort zehn bis fünfzehn Minuten liegen lassen.

  • Erst danach einen erzwungenen Neustart nach Apple-Methode versuchen: Lauter-Taste kurz drücken, Leiser-Taste kurz drücken, Seitentaste gedrückt halten.


Verwendete Quellen:

9to5mac: "The new iPhones have a problem turning back on after the battery runs out"

Macwelt.de: "Neuere iPhones starten nicht, wenn der Akku komplett leer ist"

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