Gefahr für Brandenburg
Tonnenweise tote Fische im Nebengewässer der Oder
Veröffentlicht:
von Christopher Ferner:newstime
Tote Fische in der Oder: Wie gefährlich sind Goldalgen für Menschen?
Videoclip • 01:25 Min • Ab 12
Vier Jahre nach der großen Oder-Katastrophe ist die giftige Goldalge zurück: Im Gleiwitzer Kanal sterben massenhaft Fische.
Das Wichtigste in Kürze
Es ist ein gruseliges Déjà-vu: Vier Jahre nach dem großen Fischsterben in der Oder droht in einem Nebengewässer des Flusses erneut eine Katastrophe. Im Gleiwitzer Kanal im Südwesten Polens wurden in den vergangenen Tagen mehr als vier Tonnen tote Fische geborgen, wie der rbb berichtet.
Auch in den News:
"Ein klares Warnsignal"
Grund ist eine Blüte der giftigen Goldalge, also jenes Gifts, das schon 2022 mitverantwortlich war, als in der Oder massenhaft Fische verendeten. Damals machten Wissenschaftler:innen zusätzlich einen hohen Salzgehalt, Niedrigwasser und hohe Temperaturen als Ursachen aus.
Christian Görke, der für die Linken im Bundestag sitzt, sagte gegenüber dem rbb: "Die aktuellen Fischfunde sind ein klares Warnsignal." Der Politiker fordere Maßnahmen von den Behörden in Deutschland und Polen, etwa den Austausch von Messdaten in Echtzeit.
Verwendete Quellen:
rbb24: "Mehr als vier Tonnen tote Fische aus Nebengewässer der Oder geborgen"
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Fruchtig frisch oder harzig warm?
Öko-Test nimmt Wohlfühl-Duschgele unter die Lupe

Mit 89 Jahren
Klaus-Michael Kühne ist tot: Multimilliardär, Unternehmer, HSV-Investor

Unfall in Niederbayern
Unfall bei Triftern: Siebenjähriges Kind und 42-Jährige stürzen von fahrender Kutsche

Rasante Ausbreitung
Nordsee-Invasion: Tintenfische erobern niederländische Strände

Betrug in der Oberpfalz
Zu viele Fehler bei der Arbeit? Frau bezahlt 52.000 Euro an Betrüger

Tötungsdelikt
Leichenfund in Prenzlauer Berg: Polizei in Berlin sucht Zeugen

