Angeschlagener Autobauer
VW meldet zehnten Gewinnrückgang in Folge
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von Benedict Hottner:newstime
Neuer Gewinneinbruch bei VW
Videoclip • 01:29 Min • Ab 12
Volkswagen meldet den zehnten Gewinnrückgang in Folge. Konzernchef Oliver Blume will noch in diesem Jahr ein umfassendes Sparpaket beschließen. Bis zu 50.000 weitere Stellen und vier Werke stehen auf dem Prüfstand.
Der Autobauer Volkswagen steckt weiter in einer schwierigen Phase. Im zweiten Quartal sank der Gewinn nach Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,9 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro. Damit verzeichnet Europas größter Autobauer bereits den zehnten Gewinnrückgang in Folge. Auch die Auslieferungen gingen weltweit um fast neun Prozent zurück. Besonders stark fiel das Minus in China aus, wo die Verkäufe um mehr als ein Drittel einbrachen.
Konzernchef Oliver Blume drängt deshalb auf eine schnelle Entscheidung über das geplante Sparpaket. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte er: "Wir gehen davon aus, dass wir bis Jahresende dort ein großes Stück weiter sind." Bis Ende des Jahres sollen entsprechende Beschlüsse im Aufsichtsrat gefasst werden.
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Tausende VW-Jobs auf dem Prüfstand
Die geplanten Einschnitte könnten weitreichend sein. Zusätzlich zu den bereits angekündigten 50.000 Stellen, die bis 2030 wegfallen sollen, stehen nun bis zu 50.000 weitere Arbeitsplätze sowie vier Werke in Deutschland auf dem Prüfstand.
Als Gründe nennt Blume unter anderem Zölle, Kriege, geopolitische Spannungen und den zunehmenden Wettbewerbsdruck. Künftig soll Volkswagen statt rund zehn Millionen nur noch neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr produzieren. Außerdem plant der Konzern, die Zahl seiner Modelle zu halbieren und die verwendeten Komponenten deutlich zu reduzieren.
Die Sparpläne waren bereits vor zwei Wochen Thema im VW-Aufsichtsrat. Dort stießen sie auf deutlichen Widerstand von Gewerkschaft, Betriebsrat und dem Land Niedersachsen. Eine Entscheidung fiel zunächst nicht.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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