Im Buch "Dem Outback entkommen“

Carolina Wilga erzählt erstmals vom Überlebenskampf im Outback

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von Max Strumberger

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Australien-Drama: Nun spricht Carolina Wilga

Videoclip • 01:29 Min • Ab 12


Carolina Wilga kämpfte zwölf Tage und Nächte lang im australischen Outback ums Überleben. Erstmals schildert die Deutsche jetzt ihre Erlebnisse.

Das Wichtigste in Kürze

  • Carolina Wilga überlebte im australischen Outback unter extremen Bedingungen.

  • Jetzt hat sie ein Buch über ihren Überlebenskampf geschrieben.

  • So hat die Deutsche in der Wildnis überlebt.

Zwölf Tage ohne Wasser, Nahrung und Schuhe: Carolina Wilga überlebte im australischen Outback unter extremen Bedingungen. Jetzt berichtet sie erstmals selbst von Halluzinationen, Todesangst und dem Moment ihrer Rettung. Die deutsche Backpackerin war mit ihrem Mitsubishi-Van von Beacon in Richtung Perth unterwegs. Eine Überwachungskamera in dem abgelegenen Ort nahm sie zuletzt auf.

Wenig später verunglückte sie im Karroun Hill Nature Reserve. Wilga wich nach eigener Erinnerung einem vermeintlich entgegenkommenden Fahrzeug aus, durchbrach einen Zaun und kam mit ihrem Van auf einer Felsplatte zum Stillstand. An den Unfall und die folgende Nacht erinnert sie sich nur bruchstückhaft.


So hat Carolina Wilga in der Wildnis überlebt

Am nächsten Morgen war sie allein in der Wildnis – ohne Wasser, Nahrung und Schuhe. Warum sie den Van verließ und weshalb sie später nur ein Kleid und einen Schal trug, kann sie bis heute nicht vollständig erklären. Barfuß irrte sie durch Buschland, Kälte und trockene Landschaft.

Die körperlichen Folgen waren dramatisch. Ihre Füße waren geschwollen und verletzt, ihr Mund entzündete sich nach dem Verzehr einer unbekannten Blüte. Sie litt unter starkem Durst, Hunger, Kälte und Erschöpfung. Dennoch suchte sie jeden Tag weiter nach einem Weg aus dem Buschland.

Um zu überleben, kaute sie auf Eukalyptusblättern und Pflanzenstängeln. Regenwasser sammelte sich auf ihrem Gesicht, später fand sie Pfützen in einem ausgetrockneten Flussbett. Hunger, Durst, Verletzungen und die eisigen Nächte brachten sie immer wieder an ihre Grenzen.

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Ihre Rettung kam schließlich durch einen Zufall. Auf der Mouroubra Road entdeckte Farmerin Tania Henley die barfüßige, erschöpfte Frau und erkannte sie aus den Medien. Nach fünf Nächten im Krankenhaus begann für Wilga ein neuer Abschnitt. Jetzt erzählt sie erstmals ausführlich von der Geschichte, die sie in ihrem Buch "Dem Outback entkommen“ verarbeitet hat.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

News.com: German backpacker Carolina Wilga to reveal story of her 12-day outback hell on 7News

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