Zusatzbeitrag steigt 2026

Mit Wechsel in günstigere Krankenkasse lassen sich Hunderte Euro sparen

Veröffentlicht:

von Momir Takac

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Kassenbeiträge werden 2026 erhöht

Videoclip • 01:56 Min • Ab 12


Viele Krankenkassen haben zum neuen Jahr die Beiträge weiter erhöht. Wer die Versicherung wechselt, kann viel Geld sparen.

Das Wichtigste in Kürze

  • 2026 erhöhen die Krankenkassen den Zusatzbeitrag.

  • Für Versicherte kann das teuer werden.

  • Wer sparen will, nutzt die Möglichkeit, in eine andere Versicherung zu wechseln.

Viele Menschen fassen zum Jahreswechsel Vorsätze. Die einen wollen abnehmen, andere vielleicht die Medienzeit reduzieren. Wer sich vornimmt, Geld zu sparen, kann die Krankenkasse wechseln. Denn die Versicherungen werden erneut teurer, nachdem die Kassen bereits Mitte 2025 die Zusatzbeiträge erhöht hatten.

Krankenkassen-Wechsel kann Hunderte Euro Ersparnis bringen

Auch durch das im Dezember verabschiedete Sparpaket der Bundesregierung lassen sich Beitragserhöhungen nicht vermeiden. Die Kassen beklagen zu hohe Ausgaben für medizinische Leistungen und strukturelle Probleme. Also müssen es die Versicherten ausbaden. Der Deutschen Presse-Agentur zufolge heben 42 von 93 gesetzlichen Krankenkassen die Beiträge teils erheblich an. "Dieser deutliche Anstieg muss ein Weckruf für alle sein, die für unser Gesundheitssystem Verantwortung tragen. Ich appelliere an die Politik, aus dem Jahr 2026 ein echtes Reformjahr zu machen", sagte Oliver Blatt, Chef des GKV-Spitzenverbands, der "Bild".

Doch höhere Beiträge müssen Versicherte nicht einfach hinnehmen, sondern können sich einer anderen Krankenkasse anschließen. Ein Wechsel ist dabei durchaus lukrativ. Das unabhängige Informationsportal zum Thema Krankenkassen "krankenkassen.de" zeigt auf, welche Versicherungen den Beitrag erhöhen und um wie viel. Nimmt man etwa die bundesweit geöffnete Kasse mit dem höchsten Zusatzbeitrag (4,39 Prozent) BKK24 und die BKK firmus mit dem niedrigsten Satz (2,18 Prozent), kommen je nach Einkommen schnell einige hundert Euro zusammen.

Krankenkassen bieten unterschiedliche Zusatzleistungen an

Ein Beispiel: Wer etwa 69.750 Euro (Beitragsbemessungsgrenze) verdient, spart gut 700 Euro, wenn er von der BKK24 zur BKK firmus wechselt. Bei 53.000 Euro Einkommen sind es knapp 600 Euro, bei 30.000 Euro immerhin noch rund 330 Euro. Selbst, wenn man bei der Techniker Krankenkasse (2,69 Prozent) versichert ist, und zur BKK firmus wechselt, sind – je nach Einkommen – noch bis zu 178 Euro Ersparnis drin.

Wer jetzt einen Kassenwechsel erwägt, sollte sich bewusst sein, dass die Versicherungen unterschiedliche Zusatzleistungen anbieten. Es ist ratsam, diese vor der Kündigung der Krankenkasse auf seine individuellen Bedürfnisse hin zu prüfen.


Verwendete Quellen:

bild.de: "Um so viel steigen die Kassenbeiträge!"

krankenkassen.de: "Zusatzbeitrag: Liste der Krankenkassen nach Beitragssatz"

t-online.de: "So viel Geld bringt ein Wechsel zur günstigsten Krankenkasse"

Nachrichtenagentur dpa

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