Tarifverhandlungen
Berlin und Brandenburg: Verdi-Warnstreik im Großhandel
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von dpa:newstime
Verdi: Die Gewerkschaft hinter den Streiks
Videoclip • 01:33 Min • Ab 12
Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im Großhandel in Berlin und Brandenburg zum Warnstreik aufgerufen. Die Tarifverhandlungen brachten bisher kein Ergebnis. Verdi verlangt 220 Euro mehr Lohn im Monat.
Das Wichtigste in Kürze
Im Großhandel in Berlin und Brandenburg finden am Freitag (15. Mai) Warnstreiks statt.
Bestreikt werden sollen die Edeka-Lagerstandorte, das Rewe-Lager Oranienburg, das Penny-Lager Großbeeren, alle Metro-Märkte und mehrere Pharmahändler.
Verdi will damit mehr Lohn für die 53.000 Beschäftigten durchsetzen.
Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifstreit des Großhandels für heute (15. Mai) einen Warnstreik angekündigt. Daran beteiligten sich Beschäftigte aus dem Lebensmittel- und Pharmahandel, teilte Verdi mit. Dazu gehörten die Edeka-Lagerstandorte, das Rewe-Lager Oranienburg, das Penny-Lager Großbeeren, alle Metro-Märkte und mehrere Pharmahändler. Verdi wolle damit auf den Verlauf der ersten Verhandlung reagieren, in der die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt hätten.
Verdi kämpft um Lohnerhöhung von 220 Euro im Monat
Die Gewerkschaft verlangt für die mehr als 53.000 Beschäftigten im Berliner und Brandenburger Groß- und Außenhandel eine Steigerung der Löhne und Gehälter um 220 Euro im Monat, eine Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten und einen Anstieg der Ausbildungsvergütungen um 200 Euro. In Berlin sind rund 33.000 Menschen im Großhandel beschäftigt, in Brandenburg etwa 20.000.
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Kraftfahrer:innen schuften für 2.900 Euro brutto
"Die Beschäftigten stehen vor der Perspektive niedriger Renten", sagte Verhandlungsführerin Franziska Foullong. Die Beschäftigten litten zudem unter den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Die Kommissionierer:innen und Kraftfahrer:innen für Gastronomie, Kitas und Seniorenheime verdienten rund 2.900 Euro brutto im Monat.
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