"Magier" der Geldpolitik
Finanz-Legende Alan Greenspan mit 100 Jahren gestorben
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von Benedict Hottner:newstime
Finanz-Legende Alan Greenspan ist tot
Videoclip • 01:16 Min • Ab 12
Über fast zwei Jahrzehnte lenkte Alan Greenspan die Geschicke der US-Notenbank und galt als einer der einflussreichsten Wirtschaftsexperten der Welt. Nun ist die Finanz-Legende im Alter von 100 Jahren gestorben.
Der frühere Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Alan Greenspan, ist tot. Das teilte die Fed am Montag (22. Juni) mit. Greenspan wurde 100 Jahre alt. Seine Ehefrau Andrea Mitchell bestätigte den Tod zudem gegenüber NBC News.
Kaum ein anderer Notenbanker hat die internationale Finanzwelt so stark geprägt wie Greenspan. Von 1987 bis 2006 stand er an der Spitze der US-Notenbank und beeinflusste mit seinen Entscheidungen nicht nur die amerikanische Wirtschaft, sondern auch die globalen Finanzmärkte.
Der mächtigste Notenbanker seiner Zeit
Während seiner fast 19-jährigen Amtszeit erlebten die USA eine lange Phase wirtschaftlichen Wachstums. Greenspan galt als wichtiger Architekt dieser Entwicklung und wurde von vielen Beobachter:innen als eine Art "Magier" unter den Notenbankern angesehen.
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Die Federal Reserve würdigte ihn in einer Mitteilung als prägenden Vordenker der Geldpolitik. Seine Arbeit habe die Institution und die Wirtschaftswissenschaften nachhaltig beeinflusst.
Alan Greenspan war berühmt für rätselhafte Aussagen
Besonders bekannt wurde Greenspan für seinen ungewöhnlichen Kommunikationsstil. Statt klarer Aussagen formulierte er häufig bewusst kompliziert und mehrdeutig. Trotzdem achteten Anleger:innen weltweit auf jedes seiner Worte.
Einen seiner berühmtesten Auftritte hatte er 1996, als er vor einer "irrationalen Überschwänglichkeit" an den Börsen warnte. Die Aussage löste damals weltweit Kursverluste aus und machte deutlich, welchen Einfluss Greenspan auf die Finanzmärkte hatte.
Mit seinem Tod verliert die Wirtschaftswelt einen Mann, dessen Entscheidungen und Analysen über Jahrzehnte hinweg internationale Bedeutung hatten.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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