Höhere Kosten

ADAC wohl vor massivem Beitragssprung – so teuer könnten die Preise werden

Aktualisiert:

von Michael Reimers

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ADAC warnt vor modernen Autodesigns (15. März)

Videoclip • 01:35 Min • Ab 12


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Erstmals seit sechs Jahren könnte der Automobilclub die Preise anheben – die Spanne geht einem Bericht zufolge je nach Mitgliedschaft weit auseinander.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach sechs Jahren stabiler Preise steht ADAC-Mitgliedern möglicherweise eine kräftige Beitragserhöhung bevor.

  • Der Automobilclub begründet die Überlegungen mit drastisch gestiegenen Kosten für Personal, Energie und Pannenhilfe seit 2020.

  • Die endgültige Entscheidung trifft die Hauptversammlung am 23. Mai.

Millionen Autofahrer:innen müssen sich auf deutlich höhere Kosten einstellen: Der ADAC erwägt offenbar eine kräftige Anhebung der Mitgliedsbeiträge. Nach Informationen des Wirtschaftsmagazins "Business Insider" könnten die Tarife um einen Wert zwischen knapp 20 und gut 25 Prozent steigen.

Eine Sprecherin des Clubs bestätigte auf Anfrage, dass eine Anpassung im Raum stehe. "Nach sechs Jahren mit stetig steigenden Kosten muss auch der ADAC über eine Beitragsanpassung nachdenken", erklärte sie. Die finale Entscheidung liegt bei der Hauptversammlung am 23. Mai – sollte diese zustimmen, würden die neuen Preise voraussichtlich ab 2027 gelten.

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Aktuelle Preise könnten um bis zu 35 Euro steigen

Derzeit bewegen sich die Jahresbeiträge für eine Einzelmitgliedschaft zwischen 54 und 139 Euro. Laut den vom "Business Insider" zitierten internen Dokumenten könnten künftig Beträge zwischen 64 und 174 Euro fällig werden. Der ADAC selbst wollte diese konkreten Zahlen nicht kommentieren.

Als Begründung verweist der Verein auf die "außergewöhnliche Kostenentwicklung der letzten Jahre". Besonders ins Gewicht fallen dabei Energiekosten sowie Ausgaben für Personal, Ersatzteile, Abschlepp- und Werkstattleistungen. Die Sprecherin nannte konkrete Vergleichswerte: "Seit 2020 sind die Lebenshaltungskosten um 23,7 Prozent gestiegen, der Autokostenindex um über 30 Prozent."

Mehr Leistung trotz eingefrorener Beiträge

Trotz der Kostensteigerungen habe man die Beiträge seit sechs Jahren stabil gehalten und keine Leistungen gekürzt, betonte die Sprecherin. Im Gegenteil: Allein 2025 seien rund 180 neue Straßenwachtfahrer:innen für die Pannenhilfe eingestellt worden. Zudem habe der Club sein Angebot um Dienste wie Schlüsselnotdienst und Fahrradpannenhilfe erweitert.

Der ADAC arbeite nicht gewinnorientiert, stellte die Sprecherin klar. "Es muss aber sichergestellt sein, dass Aufwände und Kosten getragen, Leistungen für Mitglieder erbracht sowie Satzungszwecke erfüllt werden können."

Auch in den News:

Interne Diskussionen über Leistungsumfang

Dem Bericht zufolge gibt es innerhalb des Vereins Debatten darüber, ob angesichts der finanziellen Lage alle bisherigen Leistungen weiterhin angeboten werden können. Details zu möglichen Einschränkungen wurden nicht genannt.

Der ADAC zählt bundesweit rund 22 Millionen Mitglieder. Allein der Regionalclub Hessen-Thüringen verzeichnete im vergangenen Jahr ein Wachstum auf 2,33 Millionen Mitglieder – ein Plus von 1,74 Prozent.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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