Wegen Brandgefahr

Rückrufaktion bei VW und Cupra: Diese Modelle sind betroffen

Veröffentlicht:

von Jana Wejkum

:newstime

Massiver Gewinneinbruch bei VW (10. März)

Videoclip • 02:12 Min • Ab 12


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Wegen Problemen mit den Batteriemodulen rufen VW und Cupra mehr als 90.000 E-Autos zurück. Das müssen Besitzer:innen wissen.

Das Wichtigste in Kürze

  • VW und Cupra rufen weltweit mehr als 90.000 E-Autos vorsorglich zurück.

  • Ein Problem mit den Batteriemodulen könnte im Ausnahmefall zu Brandgefahr führen.

  • Betroffene Kund:innen erhalten eine Nachricht und müssen ihr Auto zur Kontrolle in die Werkstatt bringen.

Weil es Probleme mit der Hochvoltbatterie gibt, ruft der Volkswagen-Konzern weltweit mehr als 90.000 E-Autos zurück. Das geht aus einer Meldung in der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg hervor.

Die Batteriemodule entsprechen nicht der Spezifikation, weswegen Probleme vom Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte über eine Reichweitenabnahme bis hin zu Brandgefahr auftreten können.

Ein Sprecher des Konzerns bestätigte den Rückruf gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der Fehler sei von VW selbst "im Rahmen unserer kontinuierlichen Qualitätsüberwachung", so ein Konzernsprecher. "Es gab in diesem Zusammenhang keine Personenschäden."

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Allein in Deutschland 28.000 Fahrzeuge betroffen

Das Kraftfahrtbundesamt schreibt, dass der Rückruf sich weltweit an gut 94.000 Fahrzeuge richtet, davon knapp 75.000 VW und gut 19.000 Cupra. In Deutschland sind es 28.000 Fahrzeuge, davon 22.000 VW und 6.000 Cupra.

Folgende Modelle sind betroffen:

  • VW ID.3,

  • VW ID.4,

  • VW ID.5

  • VW ID. Buzz

  • Cupra Born

Bei den VW-Modellen ist der Produktionszeitraum zwischen 24. Juni 2023 und 23. August 2024 relevant. Bei der Marke Cupra sind Fahrzeuge mit dem Produktionszeitraum 7. Februar 2022 bis 21. April 2024 betroffen.

Auch in den News:

VW: "Sehr seltene Einzelfälle"

Ein VW-Sprecher betonte gegenüber der dpa, dass eine thermische Überlastung innerhalb eines Batteriemoduls nur "in sehr seltenen Einzelfällen" auftrete. Das sei aber potenziell gefährlich: "Eine solche Überlastung könnte im Extremfall zu einem Brandereignis führen." Um Risiken auszuschließen, sollen darum vorsorglich alle betroffenen Fahrzeuge überprüft werden.

Betroffene Kund:innen würden eine schriftliche Nachricht erhalten. Sie müssen in der Werkstatt ein Software-Update durchführen und die Hochvoltbatterie prüfen lassen. Wenn erforderlich, würden einzelne Module der Hochvoltbatterie ersetzt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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