Am Bahnübergang

Schwerer Unfall in Insheim: Regionalzug rast in Autotransporter - mehrere Explosionen

Veröffentlicht:

von Jana Wejkum

:newstime

Schwerer Zugunfall in Rheinland-Pfalz

Videoclip • 34 Sek • Ab 12


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Im stockenden Verkehr fuhr ein Autotransporter nicht rechtzeitig von den Gleisen – es kommt zur folgenschweren Kollision mit einem Regionalexpress.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Autotransporter und ein Regionalexpress sind an einem Bahnübergang im südpfälzischen Insheim kollidiert.

  • Der Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen, drei Fahrgäste wurden leicht verletzt.

  • Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden; es kam zu einer Streckensperrung.

Bei einer Kollision zwischen einem Regionalexpress und einem Autotransporter im südpfälzischen Insheim (Kreis Südliche Weinstraße) sind mehrere Menschen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Informationen des SWR am Montagabend (23. März) gegen 19 Uhr.

Die Polizei gibt an, dass der Fahrer des Autotransporters mit seinem Auflieger am Bahnübergang stehen geblieben ist, weil der Verkehr vor ihm stockte. Der Lokführer habe den Zug trotz Notbremsung nicht mehr rechtzeitig anhalten können. Es kam zur Kollision. Dem SWR zufolge war der Zug der Linie RB53 mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, weil Insheim nicht zu seinen Haltestellen gehörte.

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Explosionen und ein Trümmerfeld

Der Aufprall war so stark, dass die Polizei von einem Trümmerfeld von mehreren Hundert Metern Ausmaß spricht. Herumfliegende Trümmerteile setzten ein parkendes Auto in Brand, auch der Transporter selbst brannte. Es soll mehrere Explosionen gegeben haben.

Der Fahrer des Transporters konnte sein Fahrzeug rechtzeitig verlassen, wurde aber durch die Trümmerteile schwer verletzt. Drei Passagier:innen des Zuges wurden durch den Aufprall leicht verletzt. Alle Verletzten wurden im Krankenhaus behandelt. Der Sachschaden beläuft sich laut Ermittler:innen auf mehrere 100.000 Euro.

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Stundenlange Bergungsarbeiten

Einsatzkräfte waren bis in die Nacht mit den Bergungsarbeiten beschäftigt. Die Strecke werde auf jeden Fall bis zum Morgen gesperrt sein, hieß es. Das Gleisbett sollte in den Morgenstunden auf Schäden untersucht werden, bevor über die Freigabe entschieden wird. Es wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

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