Windows-Konzern
Microsoft will Mitarbeiter loswerden: 60.000 Angestellte erhalten Abfindungsangebot
Veröffentlicht:
von Valentin Kronberger:newstime
Visa-Streit: Trump-Regierung geht gegen Microsoft vor (9. Oktober)
Videoclip • 01:00 Min • Ab 12
Rund ein Viertel aller Microsoft-Mitarbeiter:innen erhält ein Abfindungsangebot. Gleichzeitig gibt der Konzern mehr Geld für KI aus.
Über ein Viertel aller Mitarbeiter:innen sind betroffen: Microsoft will seine Belegschaft drastisch verschlanken und bietet zahlreichen Beschäftigten an, das Unternehmen freiwillig mit einer Abfindung zu verlassen.
Abfindungen für 60.000 Microsoft-Angestellte
Das Angebot richtet sich an 60.000 Angestellte einiger Bereiche in Kanada, Indien, Großbritannien und den USA, wie Microsoft mitteilte. Insgesamt beschäftigte der Software-Riese zuletzt rund 223.000 Personen.
Das Unternehmen selbst gehe davon aus, dass nur wenige Mitarbeiter:innen die Abfindung annehmen werden: Wie "yahoo!finance" berichtet, erwartet Microsoft eine deutlich niedrigere Annahmequote als die 30 Prozent bei einem früheren Vorruhestandsangebot, denn bei ähnlichen Angeboten anderer Unternehmen hätten eher fünf bis sechs Prozent der Beschäftigten zugegriffen. Auf die gesamte Microsoft-Belegschaft übertragen wären das etwa 11.150 bis 13.380 Menschen.
Auch in den News:
Mehr Geld für KI bei Microsoft
Microsoft liegt mit seinem Stellenabbau im Trend: Auch Google und der Facebook-Konzern Meta versuchten bereits, Beschäftigte loszuwerden. Erst vor wenigen Monaten hatte der Windows-Konzern rund 4.800 Arbeitsplätze gestrichen – gleichzeitig gibt das Unternehmen mehr Geld für seine KI-Infrastruktur aus. Auch in Deutschland will Microsoft dafür ein großes Rechenzentrum bauen.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
yahoo!finance: "Microsoft offers nearly 60,000 employees 'voluntary exit' offers"
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