Großeinsatz
Neustadt am Rübenberge: Auto rast in Menschengruppe - drei Festnahmen
Aktualisiert:
von Nadine von Parseval:newstime
Niedersachsen: Auto rast in Menschengruppe
Videoclip • 30 Sek • Ab 12
Dramatische Szenen in Niedersachsen: Ein Autofahrer steuert seinen Wagen offenbar absichtlich in eine Gruppe von Menschen. Mehrere Personen erleiden Verletzungen, einige davon schwere. Polizist:innen eröffnen das Feuer auf das Fahrzeug. Drei Personen werden festgenommen.
Das Wichtigste in Kürze
In Neustadt am Rübenberge fuhr ein Auto gezielt in eine Menschengruppe.
Vier bis fünf Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.
Die Polizei schoss auf das Fahrzeug, doch die Tatverdächtigen entkamen.
Ein mutmaßlich gezielter Angriff mit einem BMW hat am späten Montagabend (26. Oktober) einen Großeinsatz der Polizei nahe Hannover ausgelöst. Vier bis fünf Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Die Tatverdächtigen waren zunächst auf der Flucht.
An der Anschrift des Halters des Tatfahrzeugs seien inzwischen drei Personen festgenommen worden, berichtet die "Bild". Ob die Personen in direktem Zusammenhang mit der Tat stehen, sei laut Polizei aktuell noch unklar.
Auch in den News:
Auto fährt absichtlich in Menschengruppe
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Fahrzeug absichtlich in eine Menschengruppe gefahren. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, mussten mehrere Verletzte in Krankenhäuser gebracht werden. Lebensgefahr besteht demnach nicht.
Zufällig führten Polizeibeamt:innen in unmittelbarer Nähe beim Schützenplatz in Neustadt eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Dadurch wurden sie kurz vor Mitternacht auf das Geschehen aufmerksam und griffen ein. Um das Fahrzeug zu stoppen, schossen die Einsatzkräfte auf den Wagen. Dennoch gelang es dem oder den Tatverdächtigen, zu Fuß zu fliehen. Das Auto blieb am Tatort zurück. Mehrere Fahrzeuge sollen beschädigt worden sein – darunter platte Reifen, eine zerstörte Heckscheibe und Einschusslöcher. Hinweise auf einen Anschlag gab es laut Polizei nicht.
Das Auto fuhr in eine Menschenmenge, mehrere Verletzte mussten ins Krankenhaus.
Bild: Moritz Frankenberg/dpa
Hintergründe noch unklar
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Neben zahlreichen Einsatzkräften, darunter auch schwer bewaffnete Polizist:innen, sollen ein Hubschrauber und ein Polizeihund eingesetzt worden sein. Für die Spurensicherung sperrten die Ermittler:innen den Tatort mehrere Stunden lang ab. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort.
Was genau hinter dem Vorfall steckt und wie viele Personen daran beteiligt waren, ist bislang unklar. Nach ersten Erkenntnissen vermutet die Polizei jedoch, dass sich die Beteiligten bereits vor der Tat kannten. "Der Tathergang und die genauen Tatbeteiligungen sind weiterhin Bestandteil der Ermittlungen", erklärte eine Polizeisprecherin. Aktuell laufe nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hannover ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts, berichtet die "Bild".
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
Bild: "BMW-Fahrer rast zweimal in Menschengruppe"
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