Iran-Krieg und Wirtschaftspolitik
Trump am Tiefpunkt: Beliebtheitswerte rutschen ins Bodenlose
Veröffentlicht:
von Jana Wejkum:newstime
Ex-CIA-Chef rechnet mit Trump ab
Videoclip • 01:06 Min • Ab 12
Durch den Iran-Krieg fallen Trumps Umfragewerte dramatisch. Auch die Unterstützung seiner eigenen Partei scheint zu schwinden.
Das Wichtigste in Kürze
US-Präsident Donald Trump verliert Umfragen zufolge an Beliebtheit.
Unter den Republikaner:innen wenden sich vor allem jene, die nicht zu seiner "Make America Great Again"-Bewegung gehören, von ihm ab.
Besonders hoch ist die Unzufriedenheit bezüglich Trumps Verhalten im Iran-Krieg und seiner Wirtschaftspolitik.
Eine Umfrage des US-Senders Fox News bescheinigt US-Präsident Donald Trump wachsende Unzufriedenheit unter Wähler:innen – und innerhalb seiner eigenen Partei. Demnach sind nur noch 41 Prozent der Befragten zufrieden mit seiner Arbeit. Besonders hoch ist die Unzufriedenheit in Bezug auf seine Außenpolitik. Mit Trumps Leistung bezüglich des Iran-Kriegs sind 64 Prozent nicht zufrieden.
Unterstützung der Republikaner schwindet
Hatte Trump im März letzten Jahres noch 92 Prozent der Republikaner:innen hinter sich, stimmen im März 2026 nur 84 Prozent seiner Arbeit zu – ein Tiefststand in seiner zweiten Amtszeit, so Fox News.
Erklären lasse sich die Veränderung vor allem mit schwindender Unterstützung unter denjenigen Republikaner:innen, die nicht Trumps "Make America Great"-Bewegung (MAGA) angehören. Innerhalb eines Jahres sank seine Zustimmung innerhalb dieser Gruppe von 70 Prozent auf 59 Prozent ab. Der Unterstützung der MAGA-Republikaner:innen kann Trump sich hingegen weiter sicher sein: Überwältigende 97 Prozent sind mit ihm zufrieden.
Iran-Krieg spaltet Meinungen
Innerhalb der MAGA-Bewegung stehen 90 Prozent dem Iran-Krieg positiv gegenüber. Die Republikaner insgesamt finden den Krieg aber nur zu 77 Prozent unterstützenswert. Am unbeliebtesten ist Trumps Angriff auf den Iran unter den Demokraten: Hier stimmen nur zwölf Prozent den Militäroperationen zu.
Nur 13 Prozent der Befragten glauben, dass der Krieg innerhalb weniger Wochen vorbei sein wird. Mehr als ein Drittel schätzt, dass die Kampfhandlungen länger als ein Jahr andauern werden. Republikaner glauben dabei mit höherer Wahrscheinlichkeit an ein schnelles Kriegsende als Demokraten.
Trumps Wirtschaftspolitik historisch unbeliebt
Zu einer ähnlichen Einschätzung der Situation kommt eine Umfrage des Forschungsinstituts Ipsos und der Nachrichtenagentur Reuters. Trumps Zustimmungswerte seien demnach auf 36 Prozent gesunken und hätten damit einen Tiefpunkt in seiner zweiten Amtszeit erreicht.
Besonders unzufrieden sind Amerikaner:innen mit Trumps Wirtschaftspolitik. Nur ein Viertel der Teilnehmenden findet, dass er sich adäquat um die Lebenshaltungskosten kümmert – eines seiner Hauptwahlversprechen. Seine Wirtschaftspolitik insgesamt finden nur 29 Prozent gut. Das ist nicht nur im Vergleich mit seinen eigenen Zustimmungswerten, sondern auch mit denen seiner Vorgänger ein unerreichter Tiefpunkt.
Auch innerhalb der Republikaner erfährt seine Wirtschaftspolitik Ablehnung: Innerhalb einer Woche stieg der Anteil der Kritiker:innen von 27 auf 34 Prozent.
Verwendete Quellen:
Fox News: "Fox News Poll: Voters oppose action in Iran but give US military positive marks"
Nachrichtenagentur Reuters
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