Spionage?
U-Boot-Jagd im Nordatlantik: Briten verfolgen Russen
Aktualisiert:
von Emre BölükbasiLaut Verteidigungsminister Healey haben Großbritannien und seine Verbündeten russische Boote im Nordatlantik überwacht.
Bild: Mod/PA Wire/dpa
Wochenlang haben britische Streitkräfte russische U-Boote nahe sensibler Infrastruktur intensiv beobachtet. London spricht von zunehmender Bedrohung – und richtet eine klare Warnung an Moskau.
Das Wichtigste in Kürze
Wochenlang verfolgten britische Streitkräfte russische U-Boote im Nordatlantik.
Die Marine überwachte die Boote nahe sensibler Unterseekabel und Pipelines rund um die Uhr.
London spricht von verstärkten russischen Aktivitäten und sendet eine klare Warnung nach Moskau.
Die britischen Streitkräfte haben gemeinsam mit Verbündeten einen heiklen Einsatz im Nordatlantik durchgeführt. Verteidigungsminister John Healey erklärte laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in London, sie hätten über einen Zeitraum von rund einem Monat ein russisches Angriffs-U-Boot sowie zwei mutmaßliche Spionage-U-Boote verfolgt und beobachtet.
Demnach hielten sich die russischen U-Boote in der Nähe sensibler Unterwasserinfrastruktur auf, darunter Kommunikationskabel und Pipelines. Ein Kriegsschiff der Royal Navy sowie ein Aufklärungsflugzeug der Royal Air Force hätten die Boote gemeinsam mit Partnern wie Norwegen rund um die Uhr überwacht. Inzwischen hätten sich die russischen Einheiten zurückgezogen, die britische Operation sei beendet.
Auch in den News:
Klare Worte an Putin
Der Verteidigungsminister nutzte den Vorfall, um eine deutliche Botschaft nach Moskau zu senden. Großbritannien beobachte sehr genau, was sich nahe seiner kritischen Infrastruktur wie Kabeln und Pipelines abspiele. Russlands Präsident Wladimir Putin müsse wissen, "dass jeder Versuch, diese zu beschädigen, nicht toleriert wird und schwerwiegende Konsequenzen haben wird".
Hintergrund sind wiederholte Zwischenfälle auf See, bei denen russische Schiffe und U-Boote im Verdacht standen, gezielt Infrastruktur am Meeresboden auszukundschaften oder zu gefährden.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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