Konter nach Kritik
"Schwere Form des Trump-Wahns": Weißes Haus wettert gegen Bruce Springsteen
Veröffentlicht:
von Jacqueline Bittl:newstime
US-Regierung zieht ICE aus Minnesota ab (12. Februar)
Videoclip • 01:39 Min • Ab 12
Rocklegende Bruce Springsteen hat immer wieder mit scharfen Worten gegen die Regierung von Donald Trump ausgeteilt. Nun schlägt das Weiße Haus zurück und geht den Musiker persönlich an.
Nach Bruce Springsteens scharfer Regierungskritik gegenüber US-Präsident Donald Trump gibt es nun eine Retourkutsche aus dem Weißen Haus. Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung erklärte in Richtung des Musikers, dieser leide an "einer schweren Form des Trump-Wahns, der sein Gehirn hat verrotten lassen".
Springsteen hatte vor Kurzem als Reaktion auf die tödlichen Schüsse auf zwei US-Bürger:innen während der umstrittenen Abschiebungsrazzien in Minneapolis ein Protestlied verfasst und dieses Ende Januar auch bei seinem Auftritt in der Stadt gesungen. Trump und seine Administration bezeichnete er kürzlich als den "Möchtegern-König und seine Schurkenregierung".
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Die Einsätze und Razzien gehören zur rigorosen Abschiebepolitik der US-Einwanderungsbehörden unter Trumps Regierung. Der Tod der beiden US-Bürger:innen Alex Pretti und Renée Good hatte landesweit große Empörung ausgelöst. Wochenlang wurde in Minneapolis gegen die Razzien gegen Migrant:innen und das harte Vorgehen bei Demonstrationen protestiert.
Die Attacke aus dem Weißen Haus folgt auf eine Tour-Ankündigung Springsteens, die in Minneapolis starten soll. Der Sprecher spielt dabei auch auf Titel aus dem Repertoire des Musikers an und meinte unter anderem, die "Glory Days" seien vorbei – eine Anspielung auf Springsteens Song aus den 1980er-Jahren.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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