USA in Aufruhr
"Streets of Minneapolis": Bruce Springsteen schießt mit Protestlied gegen Trump und ICE-Razzien
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
ICE-Proteste: Trump schickt Hardliner
Videoclip • 01:30 Min • Ab 12
Die Rock-Ikone nimmt mit einem neuen Protestsong die umstrittenen ICE-Einsätze ins Visier. Der 76-jährige Musiker prangert "König Trumps Privatarmee" an und hat nur harte Worte für die US-Regierung übrig.
Das Wichtigste in Kürze
Bruce Springsteen meldet sich mit dem Protestsong "Streets of Minneapolis" wuchtig gegen Trumps Abschiebepolitik zurück.
Der 76-Jährige prangert ICE-Razzien als "Staatsterror" an und widmet das Lied den Opfern und betroffenen Einwanderer:innen.
Musikalisch wie politisch knüpft der "Boss" damit an seine bekanntesten Protesthymnen an.
Die Rocklegende Bruce Springsteen (76) hat mit einem kraftvollen musikalischen Protest auf die umstrittenen Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE reagiert. Sein neuer Song "Streets of Minneapolis" verurteilt scharf die rabiaten Abschiebe-Razzien unter Präsident Donald Trump in der amerikanischen Stadt.
In dem Lied kritisiert Springsteen unter anderem "König Trumps Privatarmee", die "auf unseren Rechten herumtrampelt", und besingt eine brennende Stadt "unter den Stiefeln der Besatzer", die im Winter gegen "Feuer und Eis (Ice)" kämpft.
Der "Boss" hat das Protestlied den Menschen in Minneapolis, "unseren unschuldigen Einwanderer-Nachbarn" sowie den beiden von Bundesbeamt:innen erschossenen US-Bürgern Alex Pretti und Renée Good gewidmet.
Springsteen schrieb den Song laut eigenen Angaben am vergangenen Samstag (24. Januar), nahm ihn am Dienstag (27. Januar) auf und veröffentlichte ihn bereits am Mittwoch (28. Januar) – "als Antwort auf den Staatsterror", von dem die Stadt im Bundesstaat Minnesota heimgesucht werde.
ICE-Einsätze sorgen für massive Kritik und Proteste
Die ICE-Einsätze sind Teil der verschärften Abschiebepolitik in Trumps zweiter Amtszeit. Sowohl ICE als auch kooperierende Behörden stehen wegen ihrer martialischen Razzien stark in der Kritik. Besonders nach den tödlichen Schüssen auf Renée Good Anfang Januar und den Krankenpfleger Alex Pretti am vergangenen Samstag gingen landesweit Menschen auf die Straße, um gegen Trumps Abschiebepolitik zu protestieren.
In Minneapolis sind nach Angaben des Heimatschutzministeriums mehr als 2.000 Bundesbeamt:innen im Einsatz. Die Stadt und der Bundesstaat Minnesota haben unter anderem gegen Heimatschutzministerin Kristi Noem Klage eingereicht und bezeichnen die "Operation Metro Surge" als "Bundesinvasion".
Springsteen als langjähriger Trump-Kritiker
Der Oscar-Preisträger Springsteen ist seit langem als Kritiker des US-Präsidenten bekannt. Auch bei seinem Tour-Stopp in Berlin im vergangenen Juni kritisierte er Trumps Regierung: "Sie setzen das amerikanische Militär auf Amerikas Straßen ein, basierend auf Unwahrheiten über eine ausländische Invasion", sagte Springsteen damals vor Zehntausenden Fans im Olympiastadion.
Der Titel "Streets of Minneapolis" erinnert bewusst an Springsteens berühmtes Lied "Streets of Philadelphia", für das er einen Oscar erhielt. Mit seinem neuen Protestsong ruft er nun dazu auf, "für dieses Land und den Fremden in unserer Mitte aufzustehen".
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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