Neue Details

Jeffrey Epstein soll Sarah Ferguson jahrelang mit Geld versorgt haben

Veröffentlicht:

von Nadine von Parseval

Die Entwicklungen um ihren Ex-Mann Andrew haben große Folgen für Sarah Ferguson.

Bild: Kirsty O'connor/PA Wire/dpa


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Neue Dokumente deuten darauf hin, dass Jeffrey Epstein Sarah "Fergie" Ferguson jahrelang finanziell unterstützt hat. Interne E-Mails werfen Fragen über den Umfang und den Hintergrund der Zahlungen auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Neue E-Mails legen nahe, dass Epstein Fergie 15 Jahre lang finanziell unterstützt haben soll.

  • Die Zahlungen sollen über die bislang bekannten 15.000 Pfund hinausgegangen sein.

  • Die Enthüllungen werfen neue finanzielle Fragen auf und entfachen eine Debatte über ihr Umfeld.

Laut der britischen Zeitung "Daily Mail" zeigen neu veröffentlichte E-Mails, dass Jeffrey Epstein Sarah Ferguson über 15 Jahre finanziell unterstützt haben soll. Diesen Dokumenten zufolge könnten die Zahlungen den öffentlich bekannten Betrag von 15.000 Pfund überstiegen haben. Während Ferguson, die ehemalige Herzogin von York, zuvor von einem "schwerwiegenden Fehler" gesprochen hatte, lösen die neuen Details nun eine Debatte über ihre finanzielle Situation und mögliche Abhängigkeiten aus.

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Jeffrey Epstein: Langjährige Unterstützung für Fergie

Interne Korrespondenz vermittelt den Eindruck einer engen Beziehung, die sich über viele Jahre hinweg entwickelt hat. Epstein stellte seine finanzielle Unterstützung nicht als einmalige Gefälligkeit dar, sondern als fortlaufende Unterstützung über einen langen Zeitraum hinweg. Dies vermittelt den Eindruck, dass die Zahlungen aus seiner Sicht möglicherweise mit Loyalität oder zumindest Diskretion verbunden waren. Es bleibt jedoch unklar, ob es sich dabei um formelle Darlehen, private Spenden oder indirekte Unterstützung handelte.

Die Frage der Transparenz und Nachvollziehbarkeit möglicher Geldflüsse trägt zur Kontroverse bei. Wenn tatsächlich weitere Summen gezahlt wurden, stellt sich die Frage, warum diese nie öffentlich diskutiert wurden und in welchem Zusammenhang sie geleistet wurden. Beobachter:innen weisen darauf hin, dass insbesondere bei Personen des öffentlichen Lebens finanzielle Abhängigkeiten schnell politische und gesellschaftliche Dimensionen annehmen können – vor allem, wenn sie mit einem später verurteilten Straftäter in Verbindung stehen.


Ärger über öffentliche Distanzierung

Epsteins Reaktion auf Fergusons spätere Distanzierung von ihm ist ebenfalls explosiv. Nachdem sie ihn 2011 öffentlich als Sexualstraftäter bezeichnet hatte, soll er empört gewesen sein. In einer Nachricht an einen Freund schrieb er: "Die Herzogin, die ich 15 Jahre lang finanziell unterstützt habe, sagte, sie wolle nichts mehr mit einem Pädophilen und Kinderschänder zu tun haben. Das hat für ziemliches Aufsehen gesorgt."

Der US-Investor bekannte sich 2008 in Florida schuldig, Minderjährige zum Zwecke der Prostitution angeworben zu haben, und wurde wegen Kindesmissbrauchs verurteilt. Dieser Abschnitt wirft ein neues Licht auf die Beziehung zwischen den beiden – und deutet darauf hin, dass es hinter den Kulissen Spannungen gab. Gleichzeitig wird erneut über Fergusons finanzielle Situation diskutiert. Mehrere Geschäftsprojekte sollen sich in Liquidation befinden. Kritiker:innen fragen sich, wie ihr Lebensstil nach der Scheidung finanziert wurde und wer für ihre Reisen und Ausgaben aufgekommen ist.

Finanzielle Fragen und neue Spekulationen

Berichten zufolge organisierte Epstein wiederholt luxuriöse Aufenthalte in den USA für Ferguson und ihre Familie. Er soll auch die Flüge für sie und ihre Töchter bezahlt haben. In einem Fall bat Ferguson selbst um ein Darlehen in Höhe von 15.000 Pfund, um Schulden zu begleichen.

Während Ferguson offenbar einen Umzug ins Ausland in Betracht zieht, richten sich gerade alle Augen auf ihren Ex-Ehemann Andrew: Er wurde am am Donnerstag wegen Amtsmissbrauchs festgenommen. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuß. 

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Verwendete Quellen:

Bild: "Epstein soll Fergie 15 Jahre lang finanziell unterstützt haben"

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