Zerstörter Küstenstreifen

Trump verspricht Milliarden für Gaza-Aufbau – "Friedensrat" trifft sich Donnerstag

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Trumps Friedensrat plant Gaza-Hilfe

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Der Gaza-Krieg hat im Küstenstreifen Zerstörung hinterlassen. Donald Trumps "Friedensrat" treibt jetzt den Wiederaufbau voran – und verspricht auch humanitäre Hilfe.

Trumps umstrittener "Friedensrat" treibt seine Gaza-Pläne voran. In der kommenden Woche will der US-Präsident mit seiner Institution ein Milliardenpaket an humanitärer sowie Aufbauhilfe für den vom Krieg zerstörten Küstenstreifen vorstellen.

Wie Donald Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social postete, hätten Mitgliedsstaaten über fünf Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro) an Hilfen zugesagt. Zudem soll die örtliche Polizei im Sinne der Stabilisierung Unterstützung von tausenden Einsatzkräften erhalten.

Am Donnerstag (19. Februar) trifft sich der "Friedensrat", der von Kritiker:innen als Konkurrenz zur UN betrachtet wird, in Washington zu Beratungen.

Auch Israel ist Teil des "Friedensrats". Bei seinem jüngsten Besuch in der US-Hauptstadt hatte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit seiner Unterschrift den Beitritt vollzogen. Allerdings findet die erste Sitzung Medienberichten zufolge ohne Netanjahu statt. Seine Vertretung soll Außenminister Gideon Saar übernehmen. Deutschland hat hingegen auf eine Mitgliedschaft verzichtet.

Verschiedene Gremien für die Zukunft Gazas

Im Januar hatte Trump das "Board of Peace", das den Wiederaufbau sowie die Nachkriegsordnung im Gazastreifen überwachen soll, ins Leben gerufen. Vorsitzender ist der US-Präsident selbst. Auf operativer Ebene setzt ein Exekutivkomitee die strategischen Vorgaben des Rats um.

Mit dem "Gaza Executive Board" gibt es ein zusätzliches Gremium, welches die Übergangsregierung (NCAG) im Palästinensergebiet direkt unterstützen soll. Diese Verwaltung besteht aus Fachleuten ohne Verbindung zur islamistischen Terrororganisation Hamas. Sie soll sich um die Regelung des Alltags im Gazastreifen kümmern. Für die Sicherheit soll eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) sorgen.

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Verwendete Quellen

Nachrichtenagentur dpa

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