Mitten in Gesprächen
Straße von Hormus: Iran feuert Raketen – Machtdemonstration gegen USA?
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
Scharfe Drohung: Trump erhöht Druck auf Iran
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Während in Genf über Irans Atomprogramm verhandelt wird, zeigen die Revolutionsgarden militärische Stärke: Raketen treffen Ziele im Persischen Golf.
Das Wichtigste in Kürze
Mitten in den Atomgesprächen mit den USA zündet der Iran ein militärisches Signal.
Bei einem Marinemanöver feuern die Revolutionsgarden Raketen in der Straße von Hormus ab.
Staatsoberhaupt Ali Chamenei hatte zuvor eine scharfe Warnung in Richtung Washington ausgesprochen.
Parallel zu den laufenden Atomverhandlungen mit den USA in Genf haben die iranischen Revolutionsgarden bei einem Marinemanöver Raketen auf Ziele im Meer abgefeuert. Das Staatsfernsehen zeigte Aufnahmen mobiler Raketenwerfer, die Ziele in der strategisch wichtigen Straße von Hormus trafen.
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Militärübung mit scharfer Munition
Bei der Militärübung kamen auch Schnellboote mit Raketenwerfern zum Einsatz. "Die Raketen trafen ihre Ziele in der Straße von Hormus aus dem Landesinneren, von den Küsten und von den iranischen Inseln im Persischen Golf", hieß es in einer Mitteilung der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht. Teile der Meerenge wurden aus Sicherheitsgründen mehrere Stunden lang für den Schiffsverkehr gesperrt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars.
Die Marine der Revolutionsgarden hatte das Manöver am Montag (16. Februar) angekündigt – einen Tag vor Beginn der Gespräche in Genf. Die etwa 55 Kilometer breite Straße von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport. Iranische Offiziere hatten im Konflikt mit den USA in der Vergangenheit damit gedroht, sie jederzeit blockieren zu können.
Verhandlungen unter militärischer Drohkulisse
In Genf verhandeln derzeit Vertreter:innen aus Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm. Die Gespräche zwischen der von Außenminister Abbas Araghtschi geführten Delegation aus Teheran und der US-Seite finden in der omanischen Botschaft statt. Die USA werden durch den Sondergesandten Steve Witkoff sowie den Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, vertreten.
Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer militärischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten statt. Im Januar ließ Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. Trump drohte der iranischen Führung daraufhin mit einem Eingreifen und ließ die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken. Inzwischen haben die USA einen zweiten Flugzeugträger in die Region entsandt.
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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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