Weniger Essen
Schluss mit Döner-Posts: Söder ändert Strategie auf Social Media – das ist der Grund
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von Michael Reimers:newstime
Söder reagiert auf Social-Media-Kritik
Videoclip • 01:01 Min • Ab 12
Söder räumt auf: Der CSU-Chef beendet seine legendäre Döner-Post-Ära und setzt künftig auf ernsthafte politische Inhalte. Für den Kurswechsel gibt es einen ganz bestimmten Grund.
Das Wichtigste in Kürze
Markus Söder kündigt einen grundlegenden Kurswechsel in seiner Social-Media-Strategie an und will künftig deutlich weniger Essensfotos posten
Stattdessen will er sich künftig stärker auf ernsthafte politische Inhalte konzentrieren.
Die wirtschaftliche und außenpolitische Lage habe sich verschärft.
Markus Söder zieht die Reißleine bei seiner Social-Media-Strategie. Der CSU-Chef, der sich in den vergangenen Jahren mit Fotos von Döner, Bratwurst und anderen Speisen eine große Online-Reichweite aufgebaut hat, will künftig deutlich weniger kulinarische Inhalte posten.
"Aktuell verschärft sich die wirtschaftliche und außenpolitische Lage von Woche zu Woche – die Kommunikation muss sich natürlich dieser Lage anpassen", erklärte der bayerische Ministerpräsident gegenüber dem "Münchner Merkur".
Die Kehrtwende kommt nicht von ungefähr. Innerhalb der CSU war Söders Social-Media-Auftritt zuletzt auf Kritik gestoßen – ihm wurde zu viel Klamauk vorgeworfen. Auch das schwache Abschneiden der Partei bei den Kommunalwahlen im März wurde mit seinem Außenauftritt in Verbindung gebracht.
Auch in den News:
Kabinett schwungvoll
Dabei betonte der 59-Jährige, dass Essensfotos ohnehin nur einen Bruchteil seiner Online-Aktivitäten ausgemacht hätten. Über 80 Prozent seiner Posts seien bereits politische Inhalte gewesen, Nachrichten mit Döner hätten weniger als ein Prozent seiner Aktivitäten ausgemacht. Dennoch zieht er nun die Konsequenz: "Inzwischen weiß aber auch jeder, was ich gern esse. Daher gibt es wirklich andere Themen".
An seiner Regierungsmannschaft will Söder trotz der Kritik festhalten. Das bayerische Kabinett arbeite schwungvoll, eine Umbildung seiner Ministerriege sehe er gegenwärtig nicht. "Jede Ministerin und jeder Minister hat sich in die Themenbereiche eingearbeitet und bewährt", so der Ministerpräsident.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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