Ukraine-Kritik
Trump kontert Prinz Harry: Er "spricht nicht für das Vereinigte Königreich"
Aktualisiert:
von Emre Bölükbasi:newstime
Prinz Harry fordert Respekt von Trump (24. Januar)
Videoclip • 01:23 Min • Ab 12
Royaler Streit im Weißen Haus: Trump verspottet Prinz Harry. Kurz vor König Charles' Besuch entflammt ein unerwarteter Konflikt um die Ukraine.
Das Wichtigste in Kürze
Kurz vor König Charles' Staatsbesuch in Washington kommt es zu einem Schlagabtausch zwischen Trump und Harry.
Der US-Präsident weist Harrys Ukraine-Appell zurück und stellt seine Legitimität infrage.
Die Spannungen zwischen Trump und dem in Kalifornien lebenden Royal eskalieren.
Nach Prinz Harrys überraschendem Auftritt in Kiew und seiner Forderung nach stärkerem US-Engagement im Ukraine-Krieg hat Donald Trump mit einer scharfen Replik reagiert. Der US-Präsident stellte die Legitimität des Royals infrage und beanspruchte selbst, das Vereinigte Königreich besser zu vertreten als der Herzog von Sussex.
"Harry spricht nicht für das Vereinigte Königreich", erklärte Trump im Weißen Haus auf eine Journalistenfrage. Der Präsident ging noch weiter: "Ich glaube, ich spreche noch eher für das Vereinigte Königreich als Prinz Harry es tut." Allerdings fügte er mit einem Hauch von Ironie hinzu, er wisse Harrys Rat "sehr zu schätzen".
Der 41-jährige Prinz hatte bei seinem dritten Besuch in der ukrainischen Hauptstadt seit Kriegsbeginn deutliche Worte gewählt. "Dies ist ein Moment, in dem Amerika Führungsstärke beweisen muss, ein Moment, in dem Amerika zeigen kann, dass es seinen internationalen vertraglichen Verpflichtungen nachkommen kann", forderte Harry. Der Royal nahm am Kiewer Sicherheitsforum teil und traf Veteranen seiner Invictus Games.
Auch in den News:
Wortgefecht kurz vor royalem Besuch
Die Brisanz von Trumps Reaktion liegt im Timing: Nur wenige Tage nach Harrys Ukraine-Auftritt werden König Charles III. und Königin Camilla zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in Washington erwartet. Trump hatte zuvor wiederholt sein ausgezeichnetes Verhältnis zum britischen Monarchen betont.
Dabei agiert Harry längst nicht mehr im Auftrag des Königshauses. Der Herzog von Sussex und seine Frau Meghan haben sich vor gut sechs Jahren vom engeren Kreis der britischen Königsfamilie losgesagt und leben mit ihren Kindern Archie und Lilibet in Kalifornien.
Die Spannungen zwischen Harry und Trump sind nicht neu. Bereits im Januar hatte der Prinz vom US-Präsidenten Respekt für die Opfer amerikanischer NATO-Verbündeter in Afghanistan gefordert, nachdem Trump deren Einsatz abfällig kommentiert hatte. Für mehr Details dazu kannst du dir das Video oben ansehen!
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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