Russland-China-Gipfel in Peking
Putin und Xi schmieden neue Deals und zeigen demonstrative Einigkeit
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von dpaPutin (links) und Xi Jinping (rechts) bei ihrem Treffen in Peking – beide demonstrieren Einigkeit und unterzeichnen mehr als 20 Abkommen.
Bild: Sergei Bobylev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa
Energie, KI, Landwirtschaft: China und Russland besiegeln bei einem Gipfel in Peking mehr als 20 Abkommen – und senden ein geopolitisches Signal an den Westen.
Die Präsidenten Russlands und Chinas haben bei einem Treffen in Peking ihr gutes Verhältnis betont. Die Beziehungen hätten die Prüfung des internationalen Wandels überstanden und könnten noch ausgebaut werden, sagte Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Demnach unterzeichneten beide Seiten mehr als 20 Kooperationsabkommen, unter anderem in den Bereichen Energie, Luftfahrt, Künstliche Intelligenz sowie Landwirtschaft. Putin sagte laut Kreml, die russisch-chinesischen Beziehungen seien auf "beispiellos hohem Niveau".
Was Xi und Putin zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sagten, blieb unklar. Angaben aus Peking zufolge unterhielten sich beide über "regionale Fragen von gemeinsamem Interesse".
Putin bei Parade mit Kim
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Putin und Xi betonten außerdem, zur Militärparade anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges der jeweils anderen Seite gekommen zu sein. Wie auch Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un wird Putin am Mittwoch (3. September) in Peking Chinas Militärparade beiwohnen.
China gilt als Russlands wichtigster Rückhalt im Ukraine-Krieg, weil Peking das Vorgehen Moskaus bislang nicht verurteilte und in eigenen Vorschlägen zu einer Lösung des Konflikts russische Forderungen vertreten hatte. Zudem werfen westliche Länder China vor, Russland mit Gütern, die für auch für militärische Zwecke einsetzbar sind, zu beliefern und damit die russische Rüstungsindustrie zu unterstützen.
China und Russland für neue Weltordnung
Am Montag (1. September) hatten sich Xi und Putin beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) für eine neue Weltordnung ausgesprochen. Die russlandfreundliche SOZ gilt Gegengewicht zu westlichen Bündnissen. Putin hatte erklärt, das eurozentrische und euroatlantische Modell habe sich überlebt.
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