Landtagswahl Sachsen-Anhalt

BSW schließt Zusammenarbeit mit CDU-Regierungschef aus

Veröffentlicht:

von Nadine von Parseval

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BSW legt Wahlbeschwerde ein

Videoclip • 36 Sek • Ab 12


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Das BSW geht im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt auf Distanz zur CDU. Spitzenkandidat Thomas Schulze schließt eine Zusammenarbeit mit Ministerpräsident Sven Schulze aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das BSW schließt eine Zusammenarbeit mit Ministerpräsident Sven Schulze aus.

  • Spitzenkandidat Thomas Schulze wirft dem CDU-Politiker Wortbruch vor.

  • Ob das BSW in den Landtag einzieht, ist laut Umfragen offen.


Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) grenzt sich im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt deutlich von der CDU ab. Spitzenkandidat Thomas Schulze schloss eine Zusammenarbeit mit Ministerpräsident Sven Schulze nach der Wahl kategorisch aus. "Mit diesem Ministerpräsidenten Sven Schulze werden wir auf keinen Fall zusammenarbeiten", sagte Thomas Schulze der "Magdeburger Volksstimme".

Hintergrund sind Vorwürfe des BSW-Politikers gegen den Regierungschef. Thomas Schulze kritisierte, Sven Schulze habe noch im vergangenen Sommer einen vorzeitigen Wechsel an der Spitze der Landesregierung ausgeschlossen. Im Januar habe er sich dann jedoch zum Nachfolger des langjährigen Ministerpräsidenten Reiner Haseloff wählen lassen.

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Auch in den News:

BSW kämpft um Einzug in den Landtag

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet am 6. September statt. Ob das BSW künftig im Parlament vertreten sein wird, ist derzeit ungewiss. In aktuellen Umfragen lag die Partei zuletzt bei vier Prozent und damit an der Schwelle zum Einzug in den Landtag.

Parteigründerin Sahra Wagenknecht hatte bereits angekündigt, dass sich das BSW bei Abstimmungen über Ministerpräsidentenkandidaten sowohl der CDU als auch der AfD in allen Wahlgängen enthalten werde. Damit setzt die Partei ihren eigenständigen Kurs im Landtagswahlkampf fort.


Verwendete Quellen:

dpa

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