Unglück

München: Ein Toter nach Waggon-Sturz von Brücke

Veröffentlicht:

von Nadine von Parseval

:newstime

Schwerer Unfall mit einem Zug: Ex-Bundesliga-Torwart tot

Videoclip • 01:05 Min • Ab 12


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Nach dem schweren Güterzug-Unfall in München gibt es nun ein Todesopfer. Zwei Waggons waren bei einem Rangierunfall von einer Bahnbrücke auf die Schleißheimer Straße gestürzt. Die Ursache des Unglücks ist weiter unklar.

Das Wichtigste in Kürze

  • In München sind zwei Güterzug-Waggons von einer Bahnbrücke gestürzt.

  • Beim Unfall kam ein Mensch ums Leben.

  • Die Waggons waren nach einer Kollision zweier Güterzüge beim Rangieren entgleist.

Bei einem schweren Bahnunfall in München ist in der Nacht auf Samstag ein Mensch ums Leben gekommen. Zwei Waggons eines Güterzugs stürzten von einer Eisenbahnbrücke rund fünf Meter in die Tiefe und kamen auf der darunter verlaufenden Schleißheimer Straße zum Liegen.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück gegen 1.40 Uhr während eines Rangiermanövers. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten auf der Brücke zwei Güterzüge miteinander. Durch den Zusammenstoß entgleiste einer der Züge, woraufhin zwei Waggons von der Brücke stürzten.

Die Waggons blieben teilweise auf der Brücke hängen, während ihre anderen Enden auf der Straße aufschlugen. Die Feuerwehr sprach von einem außergewöhnlichen Unfallgeschehen. "Dass zwei Züge miteinander kollidieren und von einer Brücke stürzen – unfassbar", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.


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Bergung läuft – Ursache weiter unklar

Am Samstagmorgen begannen die Bergungsarbeiten. Wie lange diese dauern werden, ist nach Angaben der Polizei derzeit noch offen. Auch die Ursache der Kollision sowie die Höhe des entstandenen Schadens sind bislang ungeklärt. Nach Angaben der Polizei befand sich in den Waggons keine Ladung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand daher nicht.

Auch in den News:

Bahnverkehr läuft ohne Einschränkungen weiter

Die Unfallstelle im Münchner Stadtteil Milbertshofen könnte nach ersten Einschätzungen noch bis Sonntag gesperrt bleiben. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass sich der Unfall auf einer Strecke ereignet habe, die ausschließlich vom Güterverkehr genutzt wird. Auswirkungen auf den Regional- oder Fernverkehr gebe es deshalb nicht.


Verwendete Quellen:

dpa

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