Extremwetter

Gefährliche Hitzewelle in Italien: Alarmstufe Rot in allen Großstädten – was Reisende wissen müssen

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

:newstime

Hitze-Alarm in Italien

Videoclip • 28 Sek • Ab 12


Erstmals ruft Italien in diesem Jahr für alle 27 Großstädte die höchste Warnstufe aus. Temperaturen bis 40 Grad, Waldbrandgefahr und Wasserknappheit erschweren die Lage für Urlauber:innen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Italien brennt und schwitzt zugleich.

  • Erstmals gilt die höchste Warnstufe Rot in allen 27 Großstädten des Landes.

  • Reisende sollten sich jetzt auf Hitze, Wassermangel und mögliche Waldbrand-Folgen einstellen.

Italien steckt mitten in seiner vierten Hitzewelle des Sommers – und diesmal trifft es das gesamte Land. Wie "t-online" berichtet, hat das italienische Gesundheitsministerium am Dienstag (4. August) für sämtliche 27 Großstädte des Landes die höchste Warnstufe Rot ausgerufen.

Bereits seit Dienstag gilt der Alarm demnach für 25 Städte, ab Donnerstag (6. August) sollen auch Messina und Reggio Calabria im äußersten Süden nachziehen. Damit steht Italien erstmals in diesem Jahr landesweit unter der schärfsten Hitzewarnung.


Was Alarmstufe Rot konkret bedeutet

Die Einstufung ist alles andere als eine Formalität: Laut dem Gesundheitsministerium besteht bei Alarmstufe Rot ein potenzieller Gesundheitsnotstand, der die gesamte Bevölkerung betreffen könne – ausdrücklich auch junge und eigentlich gesunde Menschen.

Verantwortlich für die extreme Hitze sei ein Hochdruckgebiet aus Nordafrika, das sich über dem Mittelmeer verstärkt und mittlerweile weite Teile Europas erfasst habe. Nach Angaben des Wetterdienstes "ilmeteo.it" könnten die Temperaturen in Florenz und Bologna auf bis zu 40 Grad steigen, auch Mailand, Turin und Rom müssten sich auf rund 38 Grad einstellen. Eine spürbare Abkühlung sei vor dem Wochenende nicht in Sicht.

Auch in den News:

Mehrere Einschränkungen für Urlauber möglich

Neben der Hitze selbst wächst in Italien eine zweite Gefahr: Mehrere Regionen wie Sizilien, Sardinien, Apulien, Molise und Piemont kämpften in den vergangenen Wochen bereits mit teils heftigen Waldbränden, ausgelöst durch die Trockenheit und laut Behörden nicht selten durch menschliches Fehlverhalten oder gar Brandstiftung. Auch wenn viele Feuer inzwischen unter Kontrolle seien, bleibe die Lage angespannt, schreibt der ADAC.

Reisende in betroffenen Gebieten sollten deshalb mit folgenden Einschränkungen rechnen:

  • Gesperrte Straßen, insbesondere Landstraßen, mitunter auch Autobahnen

  • Sichtbehinderungen durch Rauch sowie unterbrochene Bahnverbindungen

  • Vorübergehend geschlossene Campingplätze, Strandbäder oder touristische Angebote

  • Mögliche Stromausfälle mit Folgen für Klimaanlagen, WLAN, Mobilfunk und Kartenzahlung


Wasserknappheit als mögliche Gefahr

Wer trotz der Warnungen nach Italien reist, sollte sich laut ADAC zudem auf mögliche Wasserknappheit einstellen: Private Pools könnten leer bleiben, Strandduschen abgeschaltet und Leitungswasser nur zeitweise verfügbar sein – ein Engpass bei der allgemeinen Trinkwasserversorgung in den Urlaubsregionen sei aktuell jedoch nicht zu erwarten.

Empfehlenswert sei es außerdem, sich vor Reiseantritt direkt mit der Unterkunft in Verbindung zu setzen und sich über die Lage vor Ort zu informieren. Oberste Priorität habe in jedem Fall, den Anweisungen lokaler Behörden zu folgen, denn insbesondere Waldbrände könnten sich binnen kürzester Zeit unvorhersehbar ausbreiten.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

ADAC: "Hitze in Italien: Das müssen Reisende wissen"

t-online: "Italien ruft für alle Großstädte die höchste Alarmstufe aus"

Mehr entdecken