Kaliningrad

Putin droht der NATO mit dem "Einsatz aller Waffen"

Veröffentlicht:

von Momir Takac

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Ex-Google-Boss warnt vor Putin

Videoclip • 01:04 Min • Ab 12


Sollte er das Gefühl haben, dass die russische Exklave Kaliningrad bedroht wird, erwägt Putin den Einsatz aller Waffen im russischen Arsenal.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat für den Fall einer Bedrohung der russischen Exklave Kaliningrad mit dem Einsatz des gesamten militärischen Arsenals gedroht. Militärmanöver und die Festsetzung russischer Schiffe stellten eine Eskalation dar, sagte Putin am Donnerstag (1. Oktober) beim politischen Waldai-Diskussionsforum in Moskau.

Putin warnt die NATO vor folgenreichen Schritten um Kaliningrad.

Bild: ITAR-TASS


Putin droht NATO mit "Einsatz aller Waffen"

Sollte eine Bedrohung für Kaliningrad entstehen, werde Russland den Einsatz aller Waffen in seinem Arsenal in Erwägung ziehen. In diesem Fall sei es unvermeidlich, dass die Nutzung aller verfügbaren Mittel auf die Tagesordnung rücke. Putin nahm das Wort Atomwaffen nicht in den Mund. Da Russland aber Atomwaffen besitzt, würden auch sie gemäß seiner Definition im Fall der Fälle zum Einsatz kommen können.

Russland wolle niemanden einschüchtern oder angreifen, werde aber auf Aggressionen reagieren. Putin sagte zudem, Russland plane nicht, irgendein Land in Europa anzugreifen, weder im Jahr 2030 noch im Jahr 2050.


Putin: Waren zu Verhandlungen mit Ukraine bereit

In einem informellen Schreiben hatte Moskau am Mittwoch der NATO mit dem Einsatz des gesamten Waffenarsenals gedroht, sollte das Militärbündnis versuchen, Kaliningrad zu isolieren. Die stark militarisierte russische Exklave liegt an der Ostsee und ist ansonsten von den NATO-Staaten Polen und Litauen umgeben.

Auf dem Forum äußerte sich Putin auch zum Ukraine-Krieg. Dem Kremlchef zufolge sei Russland bereit gewesen, nach den Wahlen zur Staatsduma Verhandlungen zur Ukraine wiederaufzunehmen. Kiew habe mit Drohnenangriffen während der Wahl den Weg dazu jedoch erschwert, sagte Putin.

Russland für Ukraine-Verhandlungen bereit

Dennoch bleibe Russland bereit, Verhandlungen aufzunehmen und schnellstmöglich abzuschließen. "Aber natürlich zu Bedingungen, die auch für die Russische Föderation, für unser Volk und für das russische Volk akzeptabel sind." Eine echte Gesprächsbereitschaft Moskaus wird von Kiew, seinen westlichen Verbündeten und Beobachtern allerdings stark angezweifelt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur Reuters

Nachrichtenagentur dpa

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