Peking und Moskau
Rückendeckung für Putin: Chinas Staatschef Xi bestärkt Russland
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Trump fordert Putin zum Kriegsende auf
Videoclip • 01:06 Min • Ab 12
Ungeachtet des Ukraine-Kriegs erhält Russland Solidarität aus Peking. Wladimir Putin erhält für seine Außenpolitik ein Lob von Chinas Staatschef Xi.
Zustimmung aus Peking für den Kreml-Chef – offenbar auch für den russischen Angriffskrieg in der Ukraine: In einem Videogespräch hat Russlands Präsident Wladimir Putin Rückendeckung von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping für seine aggressive Außenpolitik erhalten.
Wie Xi russischen Nachrichtenagenturen zufolge erklärte, seien beide Länder ein stabilisierender Faktor in der internationalen Politik, berichten russische Nachrichtenagenturen. Bei der Sicherung von Gerechtigkeit und der Wahrung der Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs demonstrierten Russland und China "Entschlossenheit".
Zuletzt sei Sergej Schoigu, der Sekretär des russischen nationalen Sicherheitsrates, zu einem "Uhrenvergleich" nach Peking gereist. Xi zufolge habe Schoigu, der jahrelang als Verteidigungsminister den Krieg in der Ukraine vorantrieb, den chinesischen Außenminister Wang Yi über aktuelle Entwicklungen informiert.
Putin: Russland ist Chinas wichtigster Energielieferant
Von Seiten Putins wurden die guten bilateralen Beziehungen der beiden Staaten gelobt, der Kreml-Chef hob gesondert den sich entwickelnden Handel hervor. So sei Russland Chinas bedeutendster Energielieferant Laut Putin betrage das Handelsvolumen der beiden Länder stabil über 200 Milliarden US-Dollar.
Russlands Präsident selbst gab sich zuletzt im September 2025 in Peking die Ehre. Putin zeigte sich bei der Militärparade zum 80. Jubiläum des Endes des Zweiten Weltkriegs in Asien an der Seite von Xi. Vor knapp einem Jahr sahen sich die beiden Staatschefs zuletzt per Video-Call.
Während der Gespräche laufen parallel Verhandlungen in Abu Dhabi. Dort wird ausgelotet, ob und wie der von Putin im Februar 2022 gestartete Ukraine-Krieg ein Ende finden kann.
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Verwendete Quellen
Nachrichtenagentur dpa
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